Weiter Stillstand bei Rashica

Wegen Schick: Leipzig in neuen Gesprächen mit Roma?

Ob Schick nochmal im Leipzig-Dress zu sehen sein wird? Foto: Ina Fassbender/Pool via Getty Images
Ob Schick nochmal im Leipzig-Dress zu sehen sein wird? Foto: Ina Fassbender/Pool via Getty Images

Der Traum von RB Leipzig ist am Mittwoch an Paris Saint-Germain zerschellt. Gegen die Franzosen offenbarte sich, dass es den Sachsen im absoluten Spitzenbereich noch etwas an der Qualität fehlt. Verstärkungen sind im Blick, es geht aber auch darum, nicht noch einen Spieler zu verlieren. Patrik Schick muss, Stand jetzt, zurück zur AS Rom.

Die Leihe des Tschechen endet offiziell am Montag. Der Angreifer, der gegen PSG zur Pause beim Stand von 0:2 kam, aber keinen großen Effekt erzielen konnte, hat die Verantwortlichen von RB nachhaltig überzeugt. Wegen der Coronakrise verzichteten sie allerdings auf die Nutzung einer Kaufoption. 29 Millionen Euro war ihnen Schick dann doch nicht wert. Nun setzen die Sachsen auf den Besitzerwechsel bei den Römern. Der amerikanische Unternehmer Dan Friedkin hat den Traditionsklub von seinem Landsmann James Palotta gekauft.

Roma bietet Großteil ihrer Spieler an

Laut italienischen Medienberichten stehen bis auf wenige Ausnahmen alle Profis zur Disposition. Oliver Mintzlaff will sich dies laut der Bild-Zeitung zunutze machen und strebt neue Gespräche an. Nach wie vor will RB Leipzig Schick aber wohl nur ausleihen, sodass die Erfolgsaussichten trübe bleiben. Viel hängt wohl davon ab, ob sich andere zahlungskräftige Klubs für den spielstarken Angreifer interessieren. Leipzig würde ihn womöglich auch spät in der Transferperiode wieder zu sich holen.

Stillstand bei Rashica

Ob Schick dann Kollege von Milot Rashica wird, bleibt weiter abzuwarten. Der Deal schien lange auf dem Weg zu sein, nach wie vor gibt es aber einen Stillstand. Werder Bremen will für den Kosovaren 25 Millionen Euro Ablöse sehen, Leipzig findet diese Summe wohl um einiges übertrieben. Mehr und mehr machen Gerüchte über einen Wechsel nach England die Runde. Die Sachsen wollen wohl nicht zuletzt verhindern, dass jeder abgebende Klub nun sein Stück von den europäischen Mehreinnahmen einfordert.

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Lars Pollmann  
21.08.2020