Bayern-Sportvorstand

Alaba-Verhandlungen: Salihamidzic soll Berater Zahavi angeschrien haben

Salihamidzic (l.) schaffte es nicht, mit Alaba zu verlängern.
Salihamidzic (l.) schaffte es nicht, mit Alaba zu verlängern. Fotomontage: Getty Images/fussball.news

Abwehrspieler David Alaba entschied sich nach 13 erfolgreichen Jahren beim FC Bayern im Sommer für den Wechsel zu Real Madrid. Besonders bitter aus Sicht der Münchner: Der Österreicher, der seinen Vertrag auslaufen ließ, ging ablösefrei. Bayerns Sportvorstand Hasan Salihamidzic soll vor allem auf die Palme gebracht haben, wie Alabas Berater Pini Zahavi eine Verlängerung in München gefordert habe.

Die Causa David Alaba sorgte rund um den FC Bayern Ende 2020 und im Frühjahr 2021 für Störfeuer. Immer wieder gerieten vermeintliche Details aus den Verhandlungen zwischen den Münchnern und der Alaba-Seite um Star-Berater Pini Zahavi an die Öffentlichkeit. Ein "geldgieriger Piranha" sei Zahavi, wie Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeneß im September 2020 Zahavi im Sport1-Doppelpass titulierte.

Zahavi wollte Forderungen rechtfertigen

Doch nicht nur Hoeneß soll der Agent von Alaba verärgert haben. Wie die Bild-Zeitung berichtet, brachte der 78 Jahre alte Israeli auch Hasan Salihamidzic zur Weißglut. Im Bogenhauser Hof in München krachte es demnach bei Verhandlungen. Zahavi hat laut Ausführung der Boulevardzeitung in den Verhandlungen um eine Vertragsverlängerung von Alaba zu vermitteln versucht, dass der FC Bayern dank Amazon und weiteren Geldgebern ordentliche Einnahmen hätte und er deshalb für Alaba mehr Geld fordern könne. Daraufhin soll Salihamidzic Zahavi wütend angeschrien haben. Das Ende vom Lied ist bekannt: Der FC Bayern und Alaba verlängerten nicht, stattdessen zog es den 29-Jährigen zu Real Madrid.

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Adrian Kuehnel  
22.11.2021