Wolfsburg-Profi und Berater wollen Klarheit

Wegen Abstiegskampf keine Gerhardt-Rückkehr nach Köln?

Gerhardt spielte in Dortmund auf der Zehn. Foto: Imago
Gerhardt spielte in Dortmund auf der Zehn. Foto: Imago

Yannick Gerhardt hat am Sonntag auf der ungewohnten Position hinter der Spitze bei der Niederlage des VfL Wolfsburg gegen Borussia Dortmund durchaus Eigenwerbung betrieben. Der Ex-Nationalspieler steht in den kommenden Monaten wegen eines auslaufenden Vertrags im Schaufenster.

Medienberichten zufolge würde der 1.FC Köln das Eigengewächs liebend gern zurück in die Domstadt lotsen. In der Vergangenheit galt der Linksfuß einer Heimkehr gegenüber auch nicht abgeneigt. Allerdings passt das Timing wohl auch diesmal nicht. Denn ein Wechsel in die 2. Bundesliga soll für Gerhardt nicht in Frage kommen, wie etwa das Portal Geissblog.Koeln meldet.

Engels: Klarheit "bis Ende Januar"

Gleichzeitig wollen der 26-Jährige und sein Berater aber nicht mit einem Entscheid warten, bis sich die Ligazugehörigkeit von Köln geklärt hat. "Es wäre schön, wenn wir bis Ende Januar wissen, wie es weitergeht", lässt sich Stephan Engels im kicker zitieren. Der langjährige FC-Profi, spätere Scout, Nachwuchschef und U23-Trainer und heutige Berater von Gerhardt schließt somit indirekt eine Rückkehr seines Klienten aus. Der 1.FC Köln wird schließlich Ende des Monats mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht genügend Punkte auf dem Konto haben, um einen Abstieg als undenkbar gelten zu lassen.

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Lars Pollmann  
05.01.2021