Gladbach-Gerüchte

Wechsel im Sommer? So äußert sich Hütter zu seiner Zukunft

Frankfurts Trainer Adi Hütter ist aktuell sehr glücklich in Frankfurt. Foto: Imago

Der Erfolg von Eintracht Frankfurt weckt Begehrlichkeiten. Auch Trainer Adi Hütter hat sich mit den Ergebnissen zuletzt in den Fokus gespielt, steht Medienberichten zufolge bei Borussia Mönchengladbach auf der Liste. Der Österreicher äußerte sich nun zu seiner Zukunft. 

Weil Marco Rose im Sommer als Coach von Borussia Mönchengladbach zu Borussia Dortmund wechselt, droht in der Bundesliga möglicherweise ein Dominoeffekt. "Wenn irgendwo ein Stein fällt, ein Trainer einen Verein verlässt, werden viele Kandidaten da gehandelt. Dass mein Name dabei ist, ist okay", sagte Frankfurts Trainer Adi Hütter zu den Gerüchten um seine Person und einen möglichen Sommerwechsel nach Gladbach, der für ihn nach fussball.news-Informationen aber keine Option ist. Das vermeintliche Interesse aus Gladbach ist letztlich auch Ausdruck von Wertschätzung. Wertschätzung für Hütters Arbeit, der die Eintracht zu einem ernsthaften Kandidaten für die Champions League geformt hat. Auch bei Borussia Dortmund wurde der 51-Jährige schon einst als Nachfolger von Lucien Favre gehandelt. Solche Gerüchte bleiben nicht aus, Hütter allerdings machte deutlich: "Fakt ist eines: Ich bin immer noch bei Eintracht Frankfurt und ich beschäftige mich nur mit Eintracht Frankfurt."

Kaum Zweifel an Hütter-Verbleib

fussball.news konfrontierte Hütter vor dem Topspiel gegen den FC Bayern München am Samstag (15:30 Uhr) aber auch mit den Sorgen im Frankfurter Umfeld, dass er im Sommer möglicherweise schon den nächsten Schritt macht, die Hessen in Richtung eines Topklubs verlässt. Seine kurze und knappe Antwort: "Ich möchte mich nur nochmal wiederholen: Ich beschäftige mich nur mit Eintracht Frankfurt." Letztlich weiß auch der Österreicher, wie schnelllebig das Geschäft ist. Stand er in der Hinserie nach einer Sieglos-Serie noch in der Kritik, ist er nun nach zehn ungeschlagenen Spielen in der Bundesliga und der Performance der formstärksten Mannschaft in 2021 hochgelobt. Seit Ex-Trainer Niko Kovac und dessen "Stand jetzt"-Aussagen, dem anschließenden Wechsel zum FC Bayern München ist man bei der Eintracht ohnehin mit Bekenntnissen vorsichtig geworden. Dennoch dürfte es kaum Zweifel daran geben, dass Hütter auch in der kommenden Saison Trainer von Eintracht Frankfurt ist. Er fühlt sich bei den Hessen außerordentlich wohl und könnte mit der Qualifikation für die Champions League Historisches erreichen. Einen Triumph, den er wohl auch selbst auskosten will. 

Vertrag bis 2023 mit Ausstiegsklausel?

Dass Hütter früher oder später den Step zu einem Spitzenverein machen wird, bezweifelt in Frankfurt allerdings auch niemand. Gladbach wird es allerdings nicht sein. Auch Sportdirektor Bruno Hübner äußerte sich dahingehend zuvor: "Wenn Adi dann mal den Weg gehen sollte, dann zu einem ganz großen Klub." Der Vertrag des Eintracht-Coaches läuft bei den Hessen noch bis 2023, wurde erst im vergangenen Sommer verlängert. Laut Sport1-Informationen ist dort auch eine Ausstiegsklausel mit einer Ablösesumme zwischen drei und fünf Millionen Euro enthalten. Dazu wollte sich Hütter auf Nachfrage nicht äußern, sagte nur: "Wenn es nicht gut geht, ist man der Erste, der fliegt. Bringt man gute Leistungen, gibt es vielleicht auch Vereine, die die Möglichkeit haben, einen Trainer zu verpflichten." In Hütters Aussagen wurde in jedem Fall deutlich, dass Kopf und Herz derzeit in Frankfurt sind. "Ich versuche hier in Frankfurt das Bestmögliche rauszuholen", ergänzte er. Alles andere wird die Zukunft zeigen.

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Benjamin Heinrich  
18.02.2021