Ex-Coach

Watzke: Rose "kam irgendwie nie richtig beim BVB an"

Marco Rose trainierte in der vergangenen Saison Borussia Dortmund. Foto: Getty Images.
Marco Rose trainierte in der vergangenen Saison Borussia Dortmund. Foto: Getty Images.

Nach dem Ende der vergangenen Saison gab Borussia Dortmund überraschend die Trennung von Marco Rose bekannt. Laut Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke fehlte etwas für eine Fortsetzung der Zusammenarbeit - was genau, kann er aber nicht erklären.

Borussia Dortmund ist seit Jahren auf der Suche nach Konstanz, doch insbesondere die Position des Cheftrainers wird regelmäßig neu besetzt. Seit der Saison 2015/16 saßen Thomas Tuchel, Peter Bosz, Peter Stöger, Lucien Favre, Edin Terzic und Marco Rose im Signal Iduna Park auf der Bank, wobei Terzic in dieser Saison ein zweites Mal zum Coach ernannt wurde. Der 40-Jährige trat in die Fußstapfen seines Nachfolgers Rose, der nach einer Saison mit vielen Höhen und Tiefen - dazu zählt das frühe Aus in der Champions League und dem DFB-Pokal - seinen Hut nehmen musste.

Watzke über Rose: "Irgendwas war da, was nicht richtig stimmte"

Rückblickend gestand Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke bei Bild TV, dass es zwischen Rose und dem BVB nie so richtig gepasst hat: "Marco Rose ist ein toller Trainer, wir haben uns aber gemeinsam entschieden getrennte Wege zu gehen, weil einige Sachen im Wege standen und er irgendwie nie richtig ankam." Was zwischen Klub und Trainer gefehlt hat, könne er nicht eindeutig beantworten: "Irgendwas war da, was nicht richtig stimmte. Wir wissen es selbst nicht genau."

BVB soll "noch lange Freude an Terzic haben"

Terzic sei dagegen "ein Typ, der den Klub kennt und liebt", doch angesichts von sechs Niederlagen in 15 Bundesligaspielen stehe der Hoffnungsträger vor einer großen Aufgabe. "Er hat eine Mannschaft, die noch zu großen Schwankungen ausgesetzt ist", betonte Watzke, der uneingeschränkt davon überzeugt ist, "dass wir noch lange Freude an ihm haben werden."

Florian Bajus  
13.11.2022