Borussia Dortmund

Watzke peilt Europa League an: "Der Titel, der noch fehlt"

Der BVB will nach dem Abstieg in die 2. Liga Europas siegen. Foto: Getty Images
Der BVB will nach dem Abstieg in die 2. Liga Europas siegen. Foto: Getty Images

Borussia Dortmund hat sich nach dem vorzeitig feststehenden Ausscheiden in der Champions League geschüttelt, mit einem 3:1-Sieg über den VfL Wolfsburg aber die passende Antwort gegeben. Neben dem Bundesliga-Kracher gegen den FC Bayern am Samstag geht der Blick von Hans-Joachim Watzke dabei schon auf das neue Halbjahr in der Europa League.

"Das ist der Titel, der Borussia Dortmund noch fehlt", stellt der Geschäftsführer am Donnerstag im Rahmen der Hauptversammlung der ausgegliederten Profiabteilung fest. Tatsächlich fehlt neben der Europa League auch der Titel in der Europa Conference League, die es freilich erst seit dieser Saison gibt und in der die Schwarzgelben am liebsten niemals starten werden. Sollte es mit dem Triumph in Europas zweitwichtigsten Klubwettbewerb nach Wunsch von Watzke klappen, würde der BVB in einen sehr illustren Kreis aufsteigen.

Erlauchter Kreis mit nur fünf Klubs

Nach Ajax, dem FC Bayern, dem FC Chelsea, Juventus und Manchester United wäre Dortmund erst der sechste Klub, der die drei historischen großen europäischen Titel gewonnen hat: Die Champions League (1997), den Pokal der Pokalsieger (1966) und eben die Europa League. Bisher war der BVB als Finalist zweimal nah dran, verlor aber 1993 gegen Juventus (1:6 nach Hin- und Rückspiel) und 2002 gegen Feyenoord (2:3). Neben Prestige geht es für die Schwarzgelben dabei auch um viel Geld, wie Watzke nicht verhehlt.

Faktor Geld

"Wir müssen jetzt daran arbeiten, uns 13 Millionen Euro zurückzuholen", wie der BVB-Boss die Verluste aus dem Verpassen der K.o.-Phase in der Königsklasse beziffert. Gemäß den Ausführungen von Finanzchef Thomas Treß geht es sogar um 13,8 Millionen Euro. Die wären in etwa abgegolten, sollte Dortmund das Halbfinale erreichen (11 Millionen Euro). Bei einem Finaleinzug würde der BVB hingegen sogar die eigenen Planungen übertreffen und 17 Millionen Euro kassieren.

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Lars Pollmann  
02.12.2021