BVB vor 64.000 Fans

"Überwältigendes" Fan-Comeback - Watzke: "Hatte ein, zwei Tränen im Auge"

Hans-Joachim Watzke freute sich über den fast ausverkauften Signal-Iduna-Park. Foto: Getty Images.
Hans-Joachim Watzke freute sich über den fast ausverkauften Signal-Iduna-Park. Foto: Getty Images.

Borussia Dortmund hat den Heimsieg gegen Mainz 05 (3:1) am Samstag vor rund 64.000 Zuschauern gefeiert. Die große Fan-Rückkehr war für Hans-Joachim Watzke ein emotionales Erlebnis.

Zu Saisonbeginn durften maximal 25.000 Zuschauer zu Bundesligaspielen zugelassen werden, mittlerweile wurden die Beschränkungen in den Bundesländern gelockert. Zwar fehlt eine einheitliche Regelung - so darf der FC Bayern wieder vor ausverkauftem Haus spielen, Borussia Dortmund darf im Signal-Iduna-Park hingegen 67.000 statt wie vor der Pandemie 81.000 Zuschauer empfangen -, dennoch ist die Freude ob der Mehrzahl an Stadionbesuchern groß.

Watzke: "Das war überwältigend"

Speziell Hans-Joachim Watzke freute sich über die knapp 64.000 Fans, die den 3:1-Sieg der Dortmunder Borussia über Mainz 05 live im Stadion erlebten: "Als ich vor dem Spiel auf die Tribüne gekommen bin und die vielen Zuschauer gesehen habe, hatte ich schon ein, zwei Tränen im Auge. Das war überwältigend. Man muss den Fans ein riesiges Dankeschön aussprechen - denn ich hatte nicht zwingend damit gerechnet, dass wir so schnell wieder zu so hohen Zuschauerzahlen kommen würden", sagte Watzke gegenüber der Funke Mediengruppe

Gegen Ajax und Bayern vor 67.000 Fans?

Der BVB-Geschäftsführer ist überzeugt, dass der Signal-Iduna-Park in den kommenden Partien sogar noch voller wird: "Ich gehe fest davon aus, dass die Heimspiele in den kommenden Wochen gegen Köln, Amsterdam und Bayern München im Rahmen dessen, was wir dürfen, ausverkauft sein werden." Dann würde Dortmund vor 67.000 Zuschauern spielen - wie schnell diese eingelassen werden, steht jedoch auf einem anderen Blatt Papier.

Ärger über Fan-Einlass - Watzke bittet um Geduld

Einige Fans verpassten am Samstag den Anstoß, beschwerten sich daraufhin über die langen Wartezeiten. Watzke bat um Verständnis und erinnerte an die Überprüfung der Test-, Impf- und Genesungsnachweise der Fans. Man könne nicht "ein paar Tausend Menschen ungeprüft durchlassen, nur damit es sich nicht staut", sagte der 62-Jährige und betonte: "Ein Schlüssel ist, dass so viele Menschen wie möglich etwas früher kommen, sonst kann man die Situation am Einlass nicht zu jeder Phase komplett entzerren. Darauf haben wir immer wieder hingewiesen und werden es auch weiterhin machen." Zwar hätten gegen Mainz mehr Ordner zur Verfügung gestanden als in den vorherigen Heimspielen, "aber wenn so viele Tausend Menschen innerhalb von 25 Minuten reinwollen, bekommen wir das eben nicht rasend schnell hin, wenn wir jeden Einzelnen überprüfen wollen", stellte Watzke klar. 

Florian Bajus  
17.10.2021