BVB-Coach "brennt so sehr"

Watzke: "Wir müssen aufpassen, dass Terzic sich nicht verschleißt"

Edin Terzic ist zum Cheftrainer von Borussia Dortmund aufgestiegen. Foto: Getty Images.
Edin Terzic ist zum Cheftrainer von Borussia Dortmund aufgestiegen. Foto: Getty Images.

Edin Terzic hat den Cheftrainerposten bei Borussia Dortmund mit viel Energie angetreten. Laut Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke muss der 39-Jährige gebremst werden, um sich nicht zu verschleißen.

Zwischen Edin Terzic und Borussia Dortmund herrscht eine besondere Verbindung. Der in Menden geborene Übungsleiter war von 2010 bis 2013 im Nachwuchs aktiv und kehrte 2018 als Co-Trainer von Lucien Favre zurück, ehe er im Dezember 2020 zum Interimstrainer aufstieg und trotz anderer Angebote erst Technischer Direktor und anschließend Cheftrainer wurde. 

Watzke: BVB für Terzic "eine Mission"

Daran, dass der BVB Terzic' Herzensverein ist, bestanden kaum Zweifel. Laut Hans-Joachim Watzke verbirgt sich dahinter jedoch eine Gefahr: "Es ist ein Unterschied, ob man bei einem Klub als Trainer nur der Angestellte ist oder ob es wie bei Edin mehr ist. Für ihn ist es nicht nur ein Job, es ist eine Mission. Das zehrt, das spüre ich, das kostet ihm viel Kraft", erläuterte der Geschäftsführer im Podcast "FE:male view on football" des Fachmagazins kicker

"Edin brennt so sehr"

Der Klub müsse "aufpassen, dass er sich nicht verschleißt. Dass er sich treu bleiben kann, ohne sich komplett zu verschleißen", betonte Watzke und ergänzte, alle hätten die Aufgabe, "ihn ein bisschen zu schützen. Denn Edin brennt so sehr, wir müssen schauen, dass die Flamme lange, lange lodert." Mit Terzic will Dortmund so erfolgreich wie möglich werden - und das über einen so langen Zeitraum wie möglich.

Florian Bajus  
05.08.2022