Wechsel in 2019

Was die Eintracht am Ende für Jovic bekam

Luka Jovic wartet bei Real Madrid noch auf seinen Durchbruch.
Luka Jovic wartet bei Real Madrid noch auf seinen Durchbruch. Foto: Imago Images

Den vollen Betrag, den Real Madrid im vorigen Sommer für Luka Jovic bezahlte, bekam Eintracht Frankfurt nicht gutgeschrieben. Ein Teil davon ging an Jovics vormaligen Klub Benfica Lissabon. Dabei soll es sich um einen stattlichen zweistelligen Millionenbetrag handeln.

Mit der Empfehlung von 27 Pflichtspieltoren verließ Luka Jovic Eintracht Frankfurt im Sommer vorigen Jahres in Richtung Real Madrid. Obwohl der Serbe noch immer auf seinen Durchbruch an der Concha Espina wartet, fiel die mit der SGE vereinbarte Summe natürlich vollumfänglich zur Zahlung an.

Rund 40 Mio. Euro für die Eintracht

Unter Berufung auf den Jahresbericht von Benfica Lissabon gibt der kicker bekannt, dass es sich um eine Gesamtablöse in Höhe von 62,783 Millionen Euro handelte – ohne die vereinbarten Bonuszahlungen. Gesamtheitlich ging diese Summer allerdings nicht aufs Frankfurter Festgeldkonto über. Der Adlerklub hatte schon im Jahr 2017, als er Jovic von der Algarve vorerst auf Leihbasis an den Stadtwald holte, mit Benfica eine Weiterverkaufsbeteiligung vereinbart. Somit musste die Eintracht von der errechneten Summe noch 22,335 Millionen Euro nach Lissabon weiterreichen, so dass für den Bundesligisten am Ende ein Erlös von 40,448 Millionen Euro zu Buche stand.

Erfolgreich für Serbien

Für den serbischen Nationalstürmer läuft es in Madrid nicht besonders gut. Im Tenü der Königlichen kommt er bisher erst auf zwei Torerzielungen in 32 Pflichtspielen. Funfact: Jovic erzielte in der Länderspielpause in drei Spielen drei Tore für Serbien und war in zwei Wochen somit aus statistischer Sicht erfolgreicher als in 16 Monaten bei Real.

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Andre Oechsner  
19.11.2020