Bild-Bericht über Nachzahlungen für den kommenden Gegner

Warum Osnabrück dem HSV im Aufstiegsrennen die Daumen drückt

Im Juni holte Osnabrück in Hamburg ein 1:1. Foto: Martin Rose/Getty Images
Im Juni holte Osnabrück in Hamburg ein 1:1. Foto: Martin Rose/Getty Images

Der Hamburger SV hat seine Tabellenführung am Wochenende erfolgreich verteidigt. Beim nächsten Einsatz am Montagabend könnten die Rothosen aber bis auf Platz vier abgerutscht sein. Dann geht es daheim gegen den VfL Osnabrück, der eigentlich dem HSV fest die Daumen drückt, wenn es um den Aufstieg geht.

Mit Cheftrainer Daniel Thioune und Defensiv-Allrounder Moritz Heyer verkauften die Niedersachsen vor der laufenden Saison zwei Schlüsselfiguren an den HSV. Nebst einer für die Verhältnisse von Osnabrück jeweils stattlichen Ablösesumme vereinbarten die beiden Klubs laut eines Berichts der Bild-Zeitung auch kräftige Nachzahlungen im Erfolgsfall. Demnach kassiert der VfL beim Aufstieg des Hamburger SV kräftig mit. Bei Thioune soll der Nachschlag 200 000 Euro betragen, bei Heyer sogar 300 000.

Schon einige Schützenhilfe

Eine halbe Million Euro ist für einen der kleineren Zweitligisten gerade in Zeiten der Corona-Pandemie durchaus eine beachtliche Summe. Dennoch werden die Osnabrücker natürlich nicht als Punktelieferant im Volksparkstadion einlaufen. Am liebsten würden sie den HSV schlagen, sich weiter von der Gefahrenzone im Tabellenkeller absetzen. Und am Saisonende bei der Feier des erneuten Klassenerhalts auch auf den Aufsteiger Hamburg anstoßen. Mit Siegen über Hannover 96 und Holstein Kiel, sowie Remis gegen die SpVgg Greuther Fürth und den VfL Bochum hat der VfL dem Gegner vom Montagabend schon einige Schützenhilfe geleistet.

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Lars Pollmann  
12.01.2021