Union-Stürmer

Warum Bülter nicht nach Schalke wechselte

Marius Bülter wäre in jungen Jahren fast zu Schalke 04 gewechselt.
Marius Bülter wäre in jungen Jahren fast zu Schalke 04 gewechselt. Foto: Imago Images

Marius Bülter gehörte bei Union Berlin in der vorhergehenden Saison zu den Senkrechtstartern. Zum Bundesliga-Wiederbeginn nach der Länderspielpause messen sich er und seine Kollegen mit einem Verein, zu dem Bülter beinahe selbst gewechselt wäre: Schalke 04.

Für Marius Bülter hätte das vergangene Spieljahr keinen besseren Verlauf nehmen können. Nach dem Abstieg in die 3. Liga mit dem 1. FC Magdeburg wechselte er zu Union Berlin, das über die Relegation in die Bundesliga aufgestiegen war. "Ich bin damals aus einer anderen Position gekommen, niemand hat damit gerechnet, dass ich überhaupt spiele", wird Bülter, der in der Vorsaison starke sieben Tore erzielte, von der Bild zitiert.

Die Gründe für die Schalke-Absage

In der Karriere des Marius Bülter hätte das Bundesliga-Debüt aber auch schon viel früher kommen können. Vor sieben Jahren lag ihm ein Angebot von Schalke 04 vor, das er letztlich abgelehnt hatte. Der heute 27-Jährige wäre zunächst für die zweite Mannschaft eingeplant gewesen, wollte aber erst sein Maschinenbaustudium abschließen. "Das war auch ein Grund. Schalkes zweite Mannschaft gehörte damals auch nicht zu den Top-Teams in der Regionalliga", erläutert Bülter.

Inzwischen verfügt der Außenangreifer über einen bis 2022 datierten Festvertrag in Berlin-Köpenick. Die Eisernen hatten Bülter nach der Saison für 1,5 Millionen Euro fest unter Vertrag genommen.

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Andre Oechsner  
14.10.2020