Abwehrspieler

Warum 96 statt Fortuna? Krajnc: "Den Transfer mehr gepusht"

Düsseldorf wollte Krajnc nach Leihe fest verpflichten. Foto: Imago
Düsseldorf wollte Krajnc nach Leihe fest verpflichten. Foto: Imago

Fortuna Düsseldorf hat den Deadline Day Anfang des Monats ohne eine weitere Verpflichtung für die Abwehr verstreichen lassen. Die Rheinländer buhlten lange um Luka Krajnc, der vorige Saison auf Leihbasis überzeugte. Der Slowene schloss sich aber kurzerhand Zweitliga-Konkurrent Hannover 96 an.

Eigentlich hieß es in Meldungen, Krajnc habe sich für einen festen Wechsel in die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt entschieden (fussball.news berichtete). Jedoch feilschte Fortuna wohl zu lange um die Konditionen, zumal der Abwehrmann seinerzeit noch einen gültigen Vertrag bei Frosinone Calcio hatte. 96 musste letztlich nach eigenen Angaben keine Ablöse an den Klub aus der italienischen Serie B entrichten.

"Hannover hat sich einfach mehr bemüht"

Warum Fortuna in die Röhre schaut, hat Krajnc nun gegenüber dem Portal Sportbuzzer erklärt. "Hannover hat sich einfach mehr bemüht. Sie haben den Transfer mehr gepusht. Es gab Telefonate, auch mit meinem Berater", so der 26-Jährige. Die Entscheidung sei aber nicht gegen Düsseldorf, sondern für Hannover gefallen. Der Klub habe ihn überzeugt, betont Krajnc, der auf alle Fälle nach den guten Erfahrungen der Vorsaison zurück nach Deutschland wollte. Mit dem Entscheid für die Niedersachsen ist er zufrieden: "Das sind alles gute Leute: Trainer, Spieler, Staff. Darüber bin ich froh."

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Lars Pollmann  
15.09.2021