Hamburger SV

Walter mit Vorfreude auf "Saturday Night Fever" am Böllenfalltor

Walter freut sich auf den Gipfelkracher. Foto: Getty Images
Walter freut sich auf den Gipfelkracher. Foto: Getty Images

Der Hamburger SV gastiert zum Gipfeltreffen der 2. Bundesliga am Samstagabend beim SV Darmstadt. Der Spitzenreiter hat seinen ärgsten Verfolger zu Besuch, beide Teams sehen nach aktuellem Stand wie die wahrscheinlichen Aufsteiger ins Oberhaus aus. Tim Walter geht mit viel Vorfreude an die Sache heran.

"Das ist ein schönes Spiel, Samstagabend, Saturday Night Fever. Es sollen sich alle freuen", zitiert das Hamburger Abendblatt den Chefcoach des HSV. Für die Rothosen geht es auch um eine Revanche fürs Hinspiel, das mit 1:2 endete und ein wahres Kartenfestival war: Klaus Gjasula flog bei den Lilien, Hamburg sammelte durch Aaron Opoku, Ransford Königsdörffer und Sportchef Jonas Boldt sogar drei Platzverweise. Auf eine Wiederholung kann Walter naturgemäß verzichten, hitzig könnte es am Böllenfalltor aber durchaus werden.

"Kann sein, dass es emotional wird"

"Wir treffen auf eine sehr clevere Truppe, die sehr intensiv Fußball spielt. Von daher kann es sein, dass es emotional wird. Davon lebt der Fußball aber auch. Aber wenn jeder bei sich bleibt, hat jeder genug zu tun", setzt Walter auch bei seiner Mannschaft auf mehr Cleverness als im Hinspiel. Überhöhen will der Chefcoach die Bedeutung der Partie am Samstagabend ohnehin nicht. Schließlich ist nach dem 22. Spieltag noch keinerlei Aufstiegsentscheidung gefallen und hat der HSV noch kein Polster, auf dem es sich gut Ausruhen ließe.

"Hauch von Bundesliga"? "Sehe es eher nicht"

"Wenn die Presse schreiben will, dass die Partie einen Hauch von Bundesliga hat, ist das okay. Ich sehe es eher nicht", so Walter. Darmstadt kann dabei angesichts von acht Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz und einer Serie von 20 Spielen ohne Niederlage durchaus schon mit einem Auge auf das Oberhaus schielen. "Sie stehen verdient da oben. Aber auch da kommt irgendwann mal wieder der Zeitpunkt einer Niederlage", meint Walter. Im Vorjahr fegte der HSV die Lilien auf ihrem Platz mit 5:0 davon, das dürfte am Samstagabend kaum realistisch sein.

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Lars Pollmann  
23.02.2023