Zwei strittige Gegentreffer

"Wahnsinn": Rode kritisiert Schiedsrichterleistung und vermisst VAR

Eintrachts Sebastian Rode (r.) im Zweikampf mit Bayers Kerem Demirbay. Foto: Imago

Eintracht Frankfurt musste im DFB-Pokal bei Bayer Leverkusen eine herbe 1:4-Niederlage einstecken. Thema war nach dem Abpfiff aber auch die Leistung des Schiedsrichters.

Sebastian Rode, der Eintracht Frankfurt, bei der Pokalniederlage bei Bayer Leverkusen als Kapitän anführte, fand nach dem Abpfiff auf Sky kaum Worte für die Schiedsrichterleistung und den fehlenden Videobeweis in der 2. Runde: "Das ist Wahnsinn, dadurch dass heute kein VAR da war!" Die Frankfurter führten in Leverkusen, ehe Schiedsrichter Christian Dingert nach einem Handspiel von Verteidiger Erik Durm in der 27. Minute auf den Punkt zeigte. Der Arm des Rechtsverteidigers war allerdings angelegt, Lucas Alario verwandelte dennoch. Die verletzungsbedingte Auswechslung von Spielmacher Amin Younes tat dem Spiel der Hessen in der Folge überhaupt nicht gut.

Auch zweiter Treffer regelwidrig

Nach der Pause bekamen die Frankfurter dann prompt den zweiten Gegentreffer durch ein klares Abseitstor von Bayer-Verteidiger Edmond Tapsoba nach einem Freistoß. "Das Spiel ist sehr unglücklich verlaufen", monierte Rode, der zumindest hofft, "dass beim Handspiel irgendwann mal eine gescheite Regel gefunden wird." Den Leverkusenern zollte der Mittelfeldmann dennoch den nötigen Respekt: "Wir hatten einen starken Gegner, wären gerne weitergekommen. Aber so müssen wir uns jetzt voll auf die Liga konzentrieren."

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Benjamin Heinrich  
12.01.2021