Eintracht-Vorstand

DFL-Präsidium: Warum Hoffenheim gegen Frankfurt-Boss Hellmann stimmte

Hellmann hat nun im DFL-Präsidium eine Stimme. Foto: Alexander Scheuber/Getty Images for Kaspersky Lab
Hellmann hat nun im DFL-Präsidium eine Stimme. Foto: Alexander Scheuber/Getty Images for Kaspersky Lab

Axel Hellmann, Vorstandssprecher von Eintracht Frankfurt, wurde ins Präsidium der Deutschen Fußball-Liga berufen. Insgesamt 16 Bundesliga-Klubs gaben dem 51-Jährigen ihre Stimme. Nur die TSG Hoffenheim und der 1. FC Köln nicht, warum?

Die TSG Hoffenheim hat Axel Hellmann bei der Abstimmung fürs DFL-Präsidium deshalb keine Stimme gegeben, weil TSG-Geschäftsführer Denni Strich ganz einfach die elektronische Stimmabgabe falsch bedient hat. Der Klub entschuldigte sich für den Fauxpas via Twitter: "Während der Abstimmung führten technische Probleme zu Unklarheiten, die am Ende sogar für eine falsche Wahrnehmung sorgten. Deshalb möchten wir klarstellen: Auch die TSG Hoffenheim hat Hellmann ihre Stimme gegeben."

Hoffenheims Grund bekannt, Kölns nicht

Und weshalb erhielt der Vorstandssprecher von Eintracht Frankfurt vom 1. FC Köln keine Stimme? Darüber kann man nur spekulieren. Die Bild-Zeitung versucht es derweil mit folgendem Ansatz: "Hellmann ist schon länger Sprachrohr der sogenannten Mittelstand-Klubs, die gemeinsam hinter den Top-Vereinen der Liga aufholen wollen. Wie auch Köln. Doch der FC wählte Hellmann bewusst nicht. Möglicher Grund: der neue FC-Geschäftsführer Christian Keller (43) war in einer Vorabwahl der Mittelstand-Klubs gegen Hellmann mit 1:8 Stimmen unterlegen." Ins DFL-Präsidium hat es Hellmann dennoch geschafft.

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Adrian Kuehnel  
19.08.2022