Lücken müssen geschlossen werden

Wagner: Rudy "hat Bock" auf die Aufgabe als Rechtsverteidiger

Sebastian Rudy könnte im zweiten Anlauf doch noch wichtig werden.
Sebastian Rudy könnte im zweiten Anlauf doch noch wichtig werden. Foto: Getty Images

Der FC Schalke 04 hat einige Problemzonen im Kader. So steht mit dem Eigengewächs Timo Becker nach den Abgängen von Daniel Caligiuri und Jonjoe Kenny nur ein etatmäßiger Rechtsverteidiger zur Verfügung. Trainer David Wagner setzt daher vorerst auf Sebastian Rudy.

Die Personalie Sebastian Rudy zeigt die großen Probleme des FC Schalke 04 auf. Der Allrounder kam 2018 für rund 20 Millionen Euro vom FC Bayern München in den Ruhrpott, wechselte nach einem enttäuschenden Jahr weiter auf Leihbasis zur TSG Hoffenheim und ist nun - obwohl lange Zeit Verkaufskandidat - plötzlich wichtig.

Gespräch mit Rudy

Nach den Abgängen von Daniel Caligiuri und Jonjoe Kenny hat David Wagner keine richtige Alternative auf der rechten Verteidigerseite, Timo Becker ist noch nicht so weit. Nun muss Rudy diese Lücke schließen. "Ich habe mit ihm ein ehrliches und offenes Gespräch geführt", verriet der Coach im kicker.

Lücke auf der rechten Verteidigerseite

Der Kader sei aktuell "nicht ausbalancierte", er gebe zwar "viele gute Mittelfeldspieler" her, weise aber anderswo Lücken auf. Wagner erklärte: "Ich habe Sebastian gesagt: Der Beste in diesem Kader für rechts bist du." Für den Routinier, der diese Rolle schon häufiger ausgefüllt hat, sei dies kein Problem, er habe gar "Bock" auf diese Aufgabe.

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Christopher Michel  
07.09.2020