2:2 nach 0:2

"Wackelphase": VfB zahlte gegen Eintracht Lehrgeld

Der VfB Stuttgart konnte die Führung nicht über die Zeit retten.
Der VfB Stuttgart konnte die Führung nicht über die Zeit retten. Foto: Getty Images

Der VfB Stuttgart spielte gegen Eintracht Frankfurt rund 60 Minuten einen attraktiven, beinahe schon zügellosen Fußball. Doch dann kamen die Hessen zurück - und am Ende mussten sich die Schwaben mit einem glücklichen Punkt begnügen. Trainer Pellegrino Matarazzo fand den richtigen Ausdruck dafür.

Der VfB Stuttgart zeigte in der ersten Halbzeit gegen Eintracht Frankfurt viele Dinge, die ihn auszeichnen. Bissig in den Zweikämpfen, schnell in den Umschaltbewegungen und treffsicher vor dem gegnerischen Gehäuse. Es sind die Momente, in denen VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo das Herz aufgehen muss.

"Wackelphase" kostet drei Punkte

Doch nach einer Stunde war von dieser Herrlichkeit nur noch wenig zu sehen. Andre Silva markierte den Anschlusstreffer, David Abraham 14 Minuten später den Ausgleich. "Es war eine Wackelphase", analysierte der Coach nach Abpfiff. Der Aufsteiger zahlt in diesen Momenten noch immer kräftig Lehrgeld, einfachste Dinge misslingen - und am Ende musste Torhüter Gregor Kobel bei einem wuchtigen Freistoß von Filip Kostic noch sein ganzes Können aufbieten. Es sind diese Aspekte, aus denen die Stuttgarter, die sich grundsätzlich auf seinem sehr guten Weg befinden, lernen müssen.

Florian Bolker  
09.11.2020