Gegen Kopenhagen

Vor dem Heimauftakt: Kann BVB UCL-Bilanz ausbauen?

Im Vorjahr gelang dem BVB zum Heimauftakt ein 1:0 gegen Sporting. Foto: Getty Images
Im Vorjahr gelang dem BVB zum Heimauftakt ein 1:0 gegen Sporting. Foto: Getty Images

Borussia Dortmund eröffnet am Dienstagabend die Gruppenphase der UEFA Champions-League-Saison 2022/23 mit einem Heimspiel gegen den FC Kopenhagen. In einer Gruppe mit Manchester City und dem FC Sevilla sind drei Punkte gegen den vermeintlich klaren Außenseiter wohl Pflicht, wenn es mit dem Achtelfinale gelingen soll.

Dass der BVB keinen Gegner auf die leichte Schulter nehmen wird, dafür sollte schon das Vorjahr sorgen. In der ach so leichten Gruppe mit Ajax, Sporting und Besiktas reichte es nur zu Rang drei, der den Abstieg in die Playoffs zur K.o.-Runde der Europa League bedeutete. Nachdem sich Dortmund da gegen die Rangers aus Glasgow auch nicht eben mit Ruhm bekleckerte, hat Cheftrainer Edin Terzic bereits Besserung gelobt

70 000 Fans werden erwartet

Der BVB setzt dabei insbesondere auch auf die Gelbe Wand, nachdem in Deutschland testweise Stehplätze bei internationalen Spielen erlaubt wurden. 25 000 Fans sollen die Schwarzgelben am Dienstagabend nach vorn peitschen, wobei im Vorfeld noch zahlreiche Karten im Tagesverkauf zu bekommen waren. Wie die Ruhr Nachrichten berichten, werden insgesamt rund 70 000 Fans erwartet, viele Plätze werden also frei bleiben. Dabei hat sich der Besuch des ersten Heimspiels einer Champions-League-Saison für die Fans der Schwarzgelben fast immer gelohnt.

Erst zwei Heimauftakte verloren

Bei bisher 16 Teilnahmen an der Königsklasse seit 1995 hat Dortmund nur zweimal den Heimauftakt in den Sand gesetzt. 1995, beim allerersten Heimspiel überhaupt im damals noch jungen Wettbewerb, errang Juventus die Punkte im Westfalenstadion. 2017 gelang dies auch Real Madrid. Von den übrigen 14 Spielen hat der BVB zehn gewonnen, viermal endeten die Partien Remis. Seit der Niederlage gegen Real hat sich Dortmund dabei übrigens schadlos gehalten, was Gegentore anbelangt. 2018 gab es ein 3:0 gegen die AS Monaco, ein Jahr später ein torloses Unentschieden gegen den FC Barcelona. Zuletzt folgten ein 2020 ein 2:0 gegen Zenit St. Petersburg und in der Vorsaison ein 1:0 gegen Sporting. Die Bilanz kann sich also gerade in den letzten Jahren allemal sehen lassen.

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Lars Pollmann  
06.09.2022