Borussia Dortmund

Vor Comeback: Reus soll gegen Duisburg im Pokal auf die Bank

Die Rückkehr von Marco Reus soll Borussia Dortmund zum Saisonstart einen Schub geben. Foto: Imago
Die Rückkehr von Marco Reus soll Borussia Dortmund zum Saisonstart einen Schub geben. Foto: Imago

Die Vorbereitung von Borussia Dortmund lief alles andere als glatt. Trainer Lucien Favres Mannschaft verlor Freundschaftsspiele gegen Feyenoord Rotterdam und den VfL Bochum. Doch einen Lichtblick gibt es: Die Rückkehr von Marco Reus.

216 Tage dauerte die Leidenszeit des 31-Jährigen, bis der BVB-Kapitän nach seiner schweren Verletzung im Februar im DFB Pokal gegen Werder Bremen endlich sein Testspiel-Comeback am Montag gegen Sparta Rotterdam gab. In knapp 70 Minuten erzielte Marco Reus sogar das 1:0 beim 2:1 Sieg gegen die Niederländer.

Zorc: "Schufterei hat sich ausgezahlt"

Der deutsche Nationalspieler hinterließ für viele einen überraschend fitten Eindruck gegen Rotterdam. Reus, der von Lucien Favre in der Doppelspitze in einem 3-5-2-System eingesetzt wurde, gab die Impulse zum Gegenpressing - ein Stilmittel, welches in der Vorbereitung oft vermisst wurde. "Marcos ganze Schufterei hat sich ausgezahlt und er hat sich eindrucksvoll zurückgemeldet", sagte Michael Zorc über das Comeback.

Weitere Einsatzminuten gegen Duisburg?

Der Sportdirektor ergänzte: "Er hat schon mehrfach bewiesen, sich nach schweren Verletzungen schnell wieder auf ein hohes Level bringen zu können. Das ist eine außergewöhnliche Qualität." Reus darf auf weitere Spielminuten beim Saisonauftakt im DFB Pokal hoffen. Borussia Dortmund trifft am kommenden Montag auf Drittligist MSV Duisburg (20.45 Uhr/ARD). Laut Bild soll der Angreifer als Einwechselspieler schon wieder Teil des Kaders sein.

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Stefan Buczko  
09.09.2020