Gegen den Wunsch der Ultras

Von wegen ewiges Volksparkstadion: Bald Telekom-Arena in Hamburg?

Das Stadion des Hamburger SV: Das Volksparkstadion. Dieser Name könnte sich nach dem Einstieg der Deutschen Telekom als Investor bald ändern.
Das Stadion des Hamburger SV: Das Volksparkstadion. Dieser Name könnte sich nach dem Einstieg der Deutschen Telekom als Investor bald ändern. (Foto: imago)

Es ist der große Wunsch der Fan-Szene beim Hamburger SV, dass das Volksparkstadion ewig diesen Namen trägt. Doch neben dem Einstieg als Investor und als Gesellschafter der "HSV Fußball AG" zieht das Unternehmen Deutsche Telekom auch den Erwerb der Namensrechte am Stadion in Betracht.

Wie Sport1 vermeldet, stehen die Verantwortlichen des Hamburger SV in Gesprächen mit der Deutschen Telekom über den Verkauf von Aktien an der ausgegliederten Profifußball-Gesellschaft "HSV Fußball AG". Nach Angaben des Sportsenders sind derzeit 23,81 Prozent der Aktien im Besitz von Investoren - den größten Anteil hält der Milliardär Klaus-Michael Kühne. Mit 20,57 Prozent ist er nach dem Stammverein "HSV e.V." der zweitgrößte Gesellschafter des Klubs.

HSV bald in der Telekom-Arena aktiv?

Doch neben dem Einstieg als Gesellschafter zieht das Telekommunikationsunternehmen auch den Erwerb der Namensrechte am Stadion in Betracht. Heißt das Volksparkstadion in Hamburg also bald Telekom-Arena? Das würde einigen Ultra-Gruppen bitter aufstoßen, denn es ist kein Geheimnis, dass die Fan-Szene des ehemaligen Bundesliga-Dinos sich keinen weiteren Verkauf der Stadionrechte wünscht. So scheinen in der Hansestadt allerdings nicht alle zu denken ...

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Tom Jacob  
28.09.2020