"Ohne ihn unsichere sportliche Zukunft"

Vogts: Rose-Wechsel zum BVB wäre "bitterer als bei jedem Spieler"

Rose bleibt ein Thema beim BVB. Foto: Lars Baron/Getty Images
Rose bleibt ein Thema beim BVB. Foto: Lars Baron/Getty Images

Borussia Mönchengladbach hat am Freitag erneut den Ruf als Angstgegner des FC Bayern untermauert. Marco Rose gelang dabei als erstem Trainer das Kunststück, gegen die Münchner unter Hansi Flick zwei Siege einzufahren. Es stärkt sein Profil, das auch bei Borussia Dortmund hoch im Kurs steht.

Auch ohne öffentliche Deklarationen ist der Flirt zwischen dem BVB und dem Gladbach-Coach ständiges Thema bei beiden Klubs. Eine Ausstiegsklausel macht die Fohlen dabei zum Zuschauer. Berti Vogts erwartet dennoch, dass sein Herzensklub sich um Erfolgstrainer Rose nach Kräften bemüht. "Sein Wechsel wäre für die Borussia bitterer als jeder Abgang eines Gladbacher Spielers. Deshalb muss alles dafür getan werden, um ihn zu halten", so der frühere Nationaltrainer gegenüber dem Portal t-online.

"Irre, was er aus dieser Mannschaft gemacht hat"

"Marco Rose ist der Grund, weshalb Borussia Mönchengladbach wieder so erfolgreich Fußball spielt. Was er aus dieser Mannschaft gemacht hat, ist irre", lobt Vogts den Ex-Profi. Die Fohlen haben mit dem Erreichen der K.o.-Phase in der Champions League einen großen Erfolg gefeiert, in der Bundesliga ist zuletzt ein Aufwärtstrend erkennbar. Für den BVB macht Rose vor allem seine mitreißende Art und der Spielstil, den seine Mannschaften pflegen, interessant.

"Ohne ihn unsichere sportliche Zukunft"

Für Vogts wäre sein Abschied schwer zu verkraften. "Ich hoffe sehr, dass Marco in Gladbach bleibt, denn ohne ihn stünde der Verein wieder vor einer unsicheren sportlichen Zukunft." Der 44-Jährige steht bis 2022 unter Vertrag. Bis dato ist nichts über etwaige Nachfolge-Kandidaten bekannt, sollte Rose sich im Sommer tatsächlich dem BVB anschließen. Bei den Schwarzgelben gibt es freilich noch die Option, dass sich Edin Terzic für ein längerfristiges Engagement qualifiziert. Damit könnte letztlich nicht nur Vogts gut leben.

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Lars Pollmann  
14.01.2021