Bayer Leverkusen

Völler will Havertz-Abgang intern "mit anderen Spielern auffangen" - Götze kein Thema

Florian Wirtz (r.) und Nadiem Amiri sollen gemeinsam den Abgang von Kai Havertz kompensieren. Foto: Imago

Der Abgang von Kai Havertz spülte bei Bayer Leverkusen einiges an Geld in die Kassen. Einen externen Nachfolger wollen die Rheinländer damit aber nicht verpflichten.

Wie Sportchef Rudi Völler auf Sky ankündigte werde man bei Bayer Leverkusen bis zum Ende der Transferphase "noch das eine oder andere tun." Ein Nachfolger für Kai Havertz (zum FC Chelsea gewechselt) soll darunter aber nicht sein: "Da können wir es mit anderen Spielern auffangen." Bislang haben die Leverkusener nur Ersatzkeeper Lennart Grill vom 1. FC Kaiserlautern und Patrik Schick (AS Rom) für den zur AS Monaco gewechselten Stürmer Kevin Volland verpflichtet.

Hoffnungen liegen auf Wirtz - Götze kein Thema

In Sachen Havertz-Nachfolge vertraut man hingegen den eigenen Spielern. Völler nannte als Ersatz die im letzten Jahr verpflichteten Kerem Demirbay und Nadiem Amiri, aber auch einen Youngster: "Eins ist ganz wichtig: Wir haben mit Florian Wirtz einen wunderbaren 17-Jährigen. Ohne ihn unter Druck zu setzen und ihn mit Havertz zu vergleichen: Von ihm wird man in den nächsten Monaten und Jahren noch viel hören. Der wird das sehr gut für uns machen." Ein Transfer von Mario Götze zu Bayer sei trotz der Sympathien von Trainer Peter Bosz hingegen "nie richtig Thema" gewesen.

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Benjamin Heinrich  
20.09.2020