Bayer ging die Puste aus

Völler: "Können leider nicht mehr das erhoffte Fazit ziehen"

Völler ist nicht uneingeschränkt zufrieden. Foto: Getty Images
Völler ist nicht uneingeschränkt zufrieden. Foto: Getty Images

Bayer Leverkusen ist in den letzten Bundesliga-Spielen des Kalenderjahrs 2021 etwas die Puste ausgegangen. Die Werkself verlor bei Eintracht Frankfurt und beim SC Freiburg, spielte gegen die TSG Hoffenheim Unentschieden. Rudi Völler bezieht die Resultate in sein Hinrunden-Fazit ein.

"In der Bundesliga hätte ich vor zwei Wochen noch gesagt, wir haben eine Top-Vorrunde gespielt", erklärt der Geschäftsführer gegenüber der Bild-Zeitung. Jedoch trübe vor allem die Pleite gegen Hoffenheim zum Hinrunden-Finale das Bild. "Insgesamt können wir durch die letzten drei Spiele, in denen wir nur einen Punkt geholt haben, leider nicht mehr ganz das erhoffte Fazit ziehen", so Völler. In Schulnoten ausgedrückt, landet der scheidende Boss so bei einer 3+.

"Andere Klubs sind näher herangekommen"

Nur dank des besseren Torverhältnisses überwintert Bayer04 vor Hoffenheim auf einem Champions-League-Platz, der zwischenzeitlich recht beruhigende Vorsprung auf andere Konkurrenten ist ebenfalls geschmolzen. "Wir sind gewarnt, nicht nur durch die letzten drei Spiele. Andere Klubs sind näher herangekommen. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass Leipzig, Wolfsburg oder Gladbach nicht noch mal so eine Halbserie spielen werden", so Völler: "Nach Europa zu kommen, ist also kein Selbstläufer."

"Dinge, die das Trainerteam verbessern muss"

Vor allem die noch zu oft zu löchrige Defensive macht den Rheinländern dabei zu schaffen. 28 Gegentreffer sind nach 17 Spieltagen eine schwache Bilanz und die meisten unter allen Teams der oberen Tabellenhälfte. "Es gibt Dinge, die das Trainerteam verbessern muss. Gerry Seoane macht das als Chefcoach super. Er wird den einen oder anderen Rückschlag gut analysieren", ist Völler zuversichtlich. Leverkusen startet am 08. Januar gegen Union Berlin in die Rückrunde.

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Lars Pollmann  
25.12.2021