Leverkusen-Transfer geplatzt

Völler über Rashica-Deal: "Gab Schwierigkeiten mit der Kaufoption"

Rashica bleibt weiter bei Werder Bremen.
Rashica bleibt weiter bei Werder Bremen. Foto: Getty

Per Last-Minute-Transfer wollte Werder Bremen Offensivstar Milot Rashica doch noch verkaufen - an Bundesliga-Konkurrent Bayer Leverkusen. Ein Transfer platzte aber in letzter Sekunde.

Mit dem Verkauf von Milot Rashica hatte Werder Bremen kalkuliert. Nachdem sich erst die Optionen RB Leipzig und Aston Villa zerschlagen hatten, kam am Deadline Day plötzlich Bayer Leverkusen ins Spiel. "Die Gespräche sind erst am Mittag richtig losgegangen", erklärte Werder-Manager Frank Baumann dem kicker.

"Leverkusen wollte keinen fixen Wechsel machen"

Die Zeit reichte allerdings nicht mehr aus, um in den Gesprächen auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. "Wir haben harte Verhandlungen geführt, Leverkusen wollte keinen fixen Wechsel machen. Am Ende reichte die Zeit nicht aus, um eine Lösung zu finden", so Baumann.

"Zeit hat nicht mehr für eine Einigung gereicht"

Bayer-Geschäftsführer Rudi Völler hatte ebenfalls verraten, bezüglich eines Wechsels des Kosovaren verhandelt zu haben: "Es gab Schwierigkeiten mit der Kaufoption. Da hatten Bremen und wir unterschiedliche Vorstellungen. Am Ende hat dann die Zeit nicht mehr für eine Einigung gereicht."

Werder entgeht damit ein hoher Transfererlös, während Leverkusen der gewünschte Angreifer fernbleibt. Rashica, der in Bremen noch Vertrag bis 2022 hat, wird damit der nächste Karriereschritt (vorerst) verwehrt.

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Adrian Kuehnel  
06.10.2020