Telefonat der Sportchefs

Fauxpas des Stadion-DJs? Völler entschuldigt sich bei Eberl für Torhymnen-Klau

Leverkusens Sportchef Rudi Völler war das Einspielen der Gladbacher Tor-Hymne unangenehm.
Leverkusens Sportchef Rudi Völler war das Einspielen der Gladbacher Tor-Hymne unangenehm. (Foto: imago)

Nachdem Nadiem Amiri am Samstagabend zum 4:0-Sieg für Bayer 04 Leverkusen traf, ertönte in der BayArena als Torhymne die Melodie, die sonst immer in Heimspielen von Borussia Mönchengladbach gespielt wird. Eine absichtliche Provokation? 

"Maria believe me I like it loud", lautet der Refrain des Songs von Scooter. Auch der Ohrwurm "Döp döp döp döp döp döp döp" aus dem Lied ist jedem Fohlen-Fan bekannt und wird bei Heim-Toren im Borussia Park gespielt. Nun auch bei Bayer04, speziell beim vierten Gegentor im vergangenen Duell. Weil das in der Fanszene durchaus für Aufregung sorgte, habe es bereits ein Gespräch unter den beiden Sportbossen Max Eberl und Rudi Völler gegeben. Gladbachs Sportdirektor erklärte der Bild: "Wegen der Torhymne habe ich mit Rudi Völler telefoniert, er hat sich dafür bei uns entschuldigt."

"Es sei nicht die Absicht gewesen"

Weil in Leverkusen immer mal eine andere Melodie als Torhymne ertönt, sei es vom Stadion-DJ ein Versehen gewesen, den Tor-Song von Borussia Mönchengladbach abzuspielen. "Es sei nicht die Absicht gewesen, uns zu provozieren oder vorzuführen", klärte Eberl nach dem Gespräch mit Völler auf. Das Rückspiel findet erst am Wochenende um den 15. Januar 2022 statt, dann in Mönchengladbach. Und auf Fohlen-Sicht darf dann wieder öfter Scooter aus den Lautsprechern schreien.

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Tom Jacob  
23.08.2021