Glücklicher Neuzugang

Vindheim schwärmt von Schalke: "Ein riesiger Verein, ein schlafender Riese"

Andreas Vindheim (r.) ist der jüngste Neuzugang des FC Schalke 04. Foto: Getty Images.
Andreas Vindheim (r.) ist der jüngste Neuzugang des FC Schalke 04. Foto: Getty Images.

Der FC Schalke 04 kann mindestens bis Saisonende auf die Dienste von Andreas Vindheim vertrauen. Der Rechtsverteidiger wurde von Sparta Prag ausgeliehen. Als Rückschritt wertet er den Wechsel keinesfalls.

Zu Wochenbeginn vermeldete der FC Schalke 04 die Verpflichtung von Andreas Vindheim. Der 26-jährige Norweger soll die rechte Abwehrseite verstärken und wurde dafür samt Kaufoption von Sparta Prag ausgeliehen. Für Königsblau tritt Vindheim den Gang in die 2. Bundesliga an, obwohl der Verein seiner Ansicht nach für Höheres bestimmt ist: "Es ist ein riesiger Verein, aktuell vielleicht ein schlafender Riese. Der Klub gehört einfach in die Bundesliga", sagte die Leihgabe gegenüber der WAZ.

"Jeder hat schon mal von Schalke gehört"

Der FC Schalke, betonte Vindheim, ist im Ausland alles andere als ein unbeschriebenes Blatt: "Jeder hat schon mal von Schalke gehört. Auch von den leidenschaftlichen Fans habe ich schon gehört." Auch deshalb sei der Wechsel vom Europa-League-Teilnehmer Sparta Prag zum S04 kein Rückschritt, sagte der ehemalige norwegische Nationalspieler und betonte: "Schalke ist so ein großer Klub und als ich vom Interesse gehört habe, habe ich meinem Berater sofort gesagt, dass ich es unbedingt machen will. Ich will hier wieder regelmäßig spielen, Teil dieser Geschichte sein und so gut es geht dabei helfen, den Aufstieg zu schaffen."

"Bin jemand, der dem Team viel Energie geben kann"

Auch verriet Vindheim, welche Qualitäten er auf der rechten Abwehrseite zur Schau stellen will: "Auf dem Platz bin ich jemand, der dem Team viel Energie geben kann. Ein Spieler, der gern verteidigt, aber auch angreift. Ich laufe viel, mag es ins Pressing zu gehen und in der Offensive Chancen herauszuspielen." Nach der Oberschenkelverletzung von Mehmet Can Aydin ist der Neuzugang vorerst die einzige Alternative zu Reinhold Ranftl. Womöglich kann er schon bald auf dem Rasen unter Beweis stellen, warum sich die Verantwortlichen um ihn bemüht haben.

Florian Bajus  
12.01.2022