Heute Inter-Chef

"Viele Punkte zu vergeben": Ex-Boss Marotta rechnet mit Juve

Marotta hat Juventus noch nicht abgeschrieben. Foto: Getty Images
Marotta hat Juventus noch nicht abgeschrieben. Foto: Getty Images

Die italienische Serie A hat unter den Top-Ligen Europas das spannendste Meisterschaftsrennen zu bieten. Momentan deutet die Tabelle auf einen Dreikampf zwischen der AC Mailand, SSC Neapel und Inter Mailand hin. Doch im Hintergrund lauert Juventus. Giuseppe Marotta hat seinen Ex-Verein weiter auf der Rechnung.

"Es sind noch viele Punkte zu vergeben, wir dürfen keine Angst davor haben zu sagen, dass wir in diesem Kampf mitmischen und bis zum Ende darum spielen werden", so der Vorstandschef von Inter am Dienstag gegenüber SportMediaset. Marotta, der vor seinem Wechsel nach Mailand acht Jahre Geschäftsführer von Juventus war, denkt dabei eben nicht, dass sich der Scudetto in einem Dreikampf entscheidet: "Die ersten fünf sind alle Kandidaten, für Juventus ist das eine Selbstverständlichkeit."

Juve-Thema sogar zu groß?

Die Alte Dame weist aktuell noch sieben Punkte Rückstand auf Milan und Napoli auf, die zwei Punkte vor Inter liegen, das noch ein Nachholspiel in der Hinterhand hat. Atalanta hat auf Platz fünf drei Zähler weniger als Juve, aber ebenfalls noch ein Spiel mehr zu absolvieren. Der mögliche Eingriff von Juventus in den Meisterkampf ist zuletzt vor allem medial immer wieder ein großes Thema. Marotta hält es womöglich sogar für zu groß: "Wir müssen uns davor hüten, Milan, Neapel und Atalanta deshalb zu unterschätzen." Anfang April muss Inter in Turin antreten, es ist das letzte verbleibende direkte Duell für den amtierenden Meister.

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Lars Pollmann  
02.03.2022