Ex-BVB-Profi drängt in die Bundesliga

VfL oder VfB? Philipp: Weniger Gehalt für Heimkehr

Philipp ging erst 2019 nach Moskau. Foto: Christian Kaspar-Bartke/Bongarts/Getty Images
Philipp ging erst 2019 nach Moskau. Foto: Christian Kaspar-Bartke/Bongarts/Getty Images

Maximilian Philipp fragt sich vielleicht manchmal, wie seine Karriere gelaufen wäre, wenn er sich Anfang Dezember 2017 nicht eine schwere Knieverletzung zugezogen hätte. Bei Borussia Dortmund war der Angreifer gesetzt und auf gutem Wege, sich für die Nationalmannschaft zu empfehlen. Heute spielt er in Russland. Aber wie lange noch?

Das Interesse des VfB Stuttgart und des VfL Wolfsburg ist hinreichend bekannt. Beide Bundesliga-Klubs würden den 26-Jährigen wohl gerne ausleihen, allerdings gibt es durchaus hohe Hürden. Bei Dinamo Moskau verdient Philipp exzellent, dies dürfte ein Hauptgrund gewesen sein, überhaupt in die doch eher zweitklassige russische Liga zu wechseln. Die Bezüge sind selbst für den VW-Klub Wolfsburg zu hoch, vom VfB vermutlich ganz zu schweigen.

Standort-Vorteil Wolfsburg?

Philipp aber soll das Heimweh durchaus zu einem Gehaltsverzicht treiben, wie der kicker berichtet. Demnach soll er Abstriche in Kauf nehmen, wenn dies eine Rückkehr nach Deutschland erleichtern sollte. Das Fachmagazin legt nahe, dass Wolfsburg nicht zuletzt aufgrund der Nähe zur Geburtsstadt Berlin, in der Teile der Familie von Philipp lebt, in der Pole Position sei. Hinzu kommt: Bereits vor dem Wechsel nach Moskau war der frühere U21-Nationalspieler mit den Wölfen d'accord. Wäre seinerzeit nicht Josip Brekalo wider Erwarten beim VfL geblieben, müssten die Niedersachsen heute nicht an einem Deal kurz vor Schließung des Transferfensters basteln.

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Lars Pollmann  
01.10.2020