VfB-Interim

Wimmer: "Mittelfristig mein Ziel, als Cheftrainer zu arbeiten"

Michael Wimmer will mittelfristig als Cheftrainer arbeiten. Foto: Getty Images.
Michael Wimmer will mittelfristig als Cheftrainer arbeiten. Foto: Getty Images.

Ob Michael Wimmer auch nach der WM-Pause die Mannschaft des VfB Stuttgart trainieren wird, ist offen. In der Entscheidungsfindung wird auch sein allgemeiner Wunsch nach einer Zukunft als Cheftrainer eine Rolle spielen.

Von Juli 2019 bis Oktober dieses Jahres assistierte Michael Wimmer beim VfB Stuttgart Tim Walter und Pellegrino Matarazzo. Nachdem Letztgenannter entlassen wurde, stieg der Co- zum Interimstrainer auf, verbucht wurden vier Siege bei drei Niederlagen und einem Torverhältnis von 15:13. Eine Auffälligkeit war, dass alle Siege im eigenen Stadion eingefahren wurden, in der Fremde verlor Wimmer hingegen jede Partie. Nichtsdestotrotz stellte Alexander Wehrle dem 42-Jährigen nach dem 0:2 gegen Bayer Leverkusen ein positives Zeugnis aus (fussball.news berichtete). 

Wimmer plant Zukunft als Cheftrainer

Am Samstagnachmittag wurde Wimmer von Pay-TV-Sender Sky nach seinem Wunsch für die Zukunft gefragt. Der Interimstrainer antwortete diplomatisch, äußerte zugleich aber die Ambition, dauerhaft als Cheftrainer zu arbeiten: "Wir setzen uns nach Amerika zusammen und besprechen die Details. Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, dass es mittelfristig mein Ziel ist, als Cheftrainer zu arbeiten, eigenständig mit einer Mannschaft zu arbeiten." Ob sich diese Möglichkeit in Stuttgart ergibt, wird zeitnah entschieden.  

Florian Bajus  
13.11.2022