Als einziger Klub

VfB noch ohne Neue? Müller: "Das muss nicht negativ sein"

Müller setzt auf einen eingespielten VfB. Foto: Getty Images
Müller setzt auf einen eingespielten VfB. Foto: Getty Images

Mit dem heutigen Datum des 01. Juli beginnt ganz offiziell die neue Saison 2022/23 der Bundesliga. Es öffnet auch der Transfermarkt, sodass bei 17 von 18 Klubs externe Neuzugänge in den Kaderlisten auftauchen. Nur der VfB Stuttgart ist bisher dahingehend noch nicht tätig geworden. Florian Müller sieht das entspannt.

"Im Moment stehen wir so da, wie in der letzten Saison. Das muss nicht negativ sein. Es hat auch Vorteile, wenn man zusammenbleibt und sich gut kennt", erklärt der Torhüter gegenüber der Bild-Zeitung. Ganz untätig waren die Schwaben auch nicht, immerhin wurden Hiroki Ito und Konstantinos Mavropanos fest verpflichtet. Zudem besteht mit Josha Vagnoman vom Hamburger SV Einigkeit, auch wenn der Deal wegen der Uneinigkeit bezüglich der Ablösezahlung zu scheitern droht (fussball.news berichtete).

Viele Gerüchte? "Vom Stuhl falle ich auf jeden Fall nicht"

Zudem hat der VfB augenblicklich noch keinen Leistungsträger verloren. Im Raum stehen aber weiter die Abschiede von Profis wie Sasa Kalajdzic, Orel Mangala und Borna Sosa. "Ich bin lange genug dabei, das gehört dazu. Vom Stuhl falle ich auf jeden Fall nicht, wenn ich so etwas lese. Wir würden uns freuen, wenn alle drei bleiben. Aber wir wissen auch, dass der Profi-Fußball ein knallhartes Geschäft ist", bleibt Müller auch bei diesem Thema gelassen.

"Erfahrungen, aus denen wir lernen können"

Der Schlussmann selbst hat sich nach einer eher durchwachsenen ersten Saison beim VfB Stuttgart viel vorgenommen. "Ich bin wegen Olympia spät in die Saisonvorbereitung gestartet, dazu hat mich Corona ziemlich aus der Bahn geworfen", blickt er zurück. Letztlich rettete sich sein Klub erst am 34. Spieltag im dramatischen Fernduell mit Hertha BSC. "Am Ende sind das alles Erfahrungen, aus denen wir lernen können", ist Müller überzeugt.

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Lars Pollmann  
01.07.2022