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VfB-Kader soll schlanker werden - Quartett vor Absprung?

Sven Mislintat (Foto) plant offenbar in erster Linie Abgänge. Foto: Getty Images.
Sven Mislintat (Foto) plant offenbar in erster Linie Abgänge. Foto: Getty Images.

Der VfB Stuttgart will den Kader im Winter verkleinern. Im Blickpunkt stehen angeblich vier Spieler, wenngleich ein weiterer Akteur vorzeitig wechseln könnte.

Zwischen 30 und 31 Spieler gehören laut Sportdirektor Sven Mislintat dem Profi-Kader des VfB Stuttgart an. In der Winterpause sollen bis zu vier Akteure abgegeben werden, wie die Stuttgarter Nachrichten berichten. In der Hinrunde habe der VfB "wegen der vielen Langzeitverletzten einen großen Kader benötigt", wird Mislintat zitiert, mittlerweile aber habe sich die Personalsituation entspannt.

VfB will ausgewogenen Kader

Den Stuttgarter Nachrichten zufolge sollen daher einerseits aus Gründen der Kaderhygiene Abgänge erfolgen, Unzufriedenheit soll im Aufgebot von Cheftrainer Pellegrino Matarazzo vermieden werden. Andererseits bleibe die wirtschaftliche Situation aufgrund der Corona-Pandemie angespannt, weshalb ein weiteres Ziel laute, Personalkosten zu reduzieren. Laut Mislintat besteht hierbei allerdings ein Problem: "Es scheint so, dass sehr viele Vereine derzeit Spieler abgeben wollen – auch weil sie die Sorge haben, dass es noch länger Geisterspiele geben wird."

Quartett im Fokus

Insofern droht ein zäher Winter, möglicherweise wird das Ziel, den Kader zu schrumpfen, sogar verpasst. Wie berichtet wird, wären die VfB-Verantwortlichen bei Philipp Klement, Erik Thommy, Momo Cisse und Hamadi Al Ghaddioui gesprächsbereit. Interesse soll allen voran in der 2. Bundesliga bestehen - wo wiederum weniger Geld im Umlauf ist und umso mehr gespart wird.

Wechselt Kempf schon im Winter?

Als fünfter Abschiedskandidat wird Marc Oliver Kempf gehandelt. Der Transfer zu Hertha BSC gelte als verbrieft, offen sei lediglich der Zeitpunkt. Für einen Wintertransfer spreche das gesparte Gehalt, eine Ablösesumme falle hingegen gering aus, sofern überhaupt eine fließen würde. Was bis zum 31. Januar geschieht, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.

Florian Bajus  
03.01.2022