Stuttgart setzte sich dreimal durch

VfB gegen Freiburg: Pokal-Derby garantiert bisher Spannung

Freiburg gewann am 1. Spieltag in Stuttgart. Foto: Christian Kaspar-Bartke/Getty Images
Freiburg gewann am 1. Spieltag in Stuttgart. Foto: Christian Kaspar-Bartke/Getty Images

In der zweiten Hauptrunde des DFB-Pokals finden insgesamt drei Duelle zwischen Erstligisten statt. Der FC Augsburg spielt am heutigen Dienstag gegen RB Leipzig, Eintracht Frankfurt gastiert Mitte Januar bei Bayer Leverkusen. Das womöglich brisanteste Duell steigt am Mittwoch beim VfB Stuttgart.

Nicht nur ist es ein Aufeinandertreffen mit einem anderen Bundesligisten. Mit dem SC Freiburg reist auch ein Baden-Württembergischer Rivale in die Landeshauptstadt. Das Derby hat dabei zwar nicht die Brisanz wie Begegnungen zwischen Stuttgart und dem Karlsruher SC, bei denen es bisweilen auch abseits des Platzes zu Auseinandersetzungen kommt. Aber schon ein Blick in die Historie zeigt, dass Spannung am Mittwochabend vorprogrammiert scheint.

Einmal Elfmeterschießen, einmal Verlängerung

Viermal trafen Stuttgart und Freiburg im Pokal aufeinander, dreimal behielt dabei der VfB die Oberhand. Es war jedes Mal eng, zweimal hatte die Partie nach 90 Minuten keinen Sieger. 1996 setzten sich die Schwaben erst im Elfmeterschießen durch, erreichten so das Halbfinale des Wettbewerbs, den sie unter Joachim Löw schließlich gewinnen sollten. Vier Jahre später gelang in der Verlängerung eines weiteren Viertelfinals Ionel Ganea der Siegtreffer.

VfB zog 2013 gegen den Sportclub ins Endspiel ein 

2013 trafen die beiden Teams sogar im Halbfinale aufeinander, erneut war der VfB Stuttgart mit 2:1 der knappe Sieger. Im Endspiel unterlag das Team gegen den FC Bayern. Wenige Monate nachdem Freiburg einen der größten Erfolge der Vereinsgeschichte haarscharf verpasste, gelang den Breisgauern der einzige Sieg über den VfB im DFB-Pokal. Mit Christian Günter, Nicolas Höfler und Jonathan Schmid stehen heute noch (bzw. wieder) drei Profis von damals im Kader von Christian Streich.

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Lars Pollmann  
22.12.2020