Laut Medien

VfB will erst Mislintat-Zukunft, dann Trainerfrage klären

Mislintats Verbleib ist keineswegs gesichert. Foto: Getty Images
Mislintats Verbleib ist keineswegs gesichert. Foto: Getty Images

Der VfB Stuttgart verbringt die Winterpause auf Tabellenplatz 16, der am Saisonende das Zittern in den Relegationsspielen gegen den dritten der 2. Bundesliga bedeuten würde. Bei den Schwaben ist eine ereignisreiche erste Saisonhälfte zuende gegangen. Von Beruhigung kann zum Start der WM-Pause aber noch kaum die Rede sein.

Schließlich hat der Klub einen mächtigen Sportdirektor mit auslaufendem Vertrag und muss die Trainerfrage klären. Sven Mislintat hatte dazu kürzlich bereits betont, dass ein Verantwortlicher mit über das Saisonende hinausgehendem Vertrag vonnöten sei, um die Position des Übungsleiters zu finalisieren. Ob Michael Wimmer vom Interims- zum Cheftrainer wird, soll deshalb wohl erst im zweiten Schritt beantwortet werden. Wie die Stuttgarter Nachrichten melden, gilt zunächst der Personalie Mislintat der Vorzug.

Will Mislintat überhaupt bleiben?

Klubchef Alex Wehrle hatte diesbezüglich am Wochenende für die Zeit nach der USA-Reise des VfB "finale Verhandlungen" angekündigt. Deren Ausgang ist in der Personalie Mislintat noch recht offen. Der Lokalzeitung zufolge scheint nicht einmal klar, ob der Sportdirektor selbst weitermachen will. Die vergangenen Monate haben bei ihm offenbar Spuren hinterlassen, das Verhältnis zu Wehrle gilt allen anderslautenden Beteuerungen zum Trotz als angeschlagen. Bei Wimmer hingegen standen zuletzt alle Zeichen auf einer längerfristigen Beförderung zum Chefcoach. Mit neun Punkten aus sechs Bundesligaspielen hat er eine mehr als ordentliche Bilanz vorzuweisen.

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Lars Pollmann  
15.11.2022