30-Jähriger hat lange Verletzungspause hinter sich

Vertrag lief aus: VfB bindet Stürmer Al Ghaddioui

Al Ghaddioui bleibt bis 2022. Foto: Imago
Al Ghaddioui bleibt bis 2022. Foto: Imago

Der VfB Stuttgart treibt seine Personalplanungen für die kommende Saison weiter voran. Dem Kader von Pellegrino Matarazzo wird dann auch weiterhin Hamadi Al Ghaddioui angehören. Der Stürmer unterzeichnete am Sonntag einen neuen Einjahresvertrag bei den Schwaben.

Das ursprüngliche Arbeitspapier des 30-Jährigen wäre am 30. Juni ausgelaufen. Zuletzt brachten Gerüchte den gebürtigen Bonner bei Zweitligist Fortuna Düsseldorf ins Spiel, nun aber erhält er beim VfB einen neuen Anlauf. In der abgelaufenen Saison stand Al Ghaddioui wegen Verletzungen selten zur Verfügung. "Hamadi brennt darauf, endlich wieder Fußball zu spielen. Er hat in der Reha sehr hart gearbeitet und sich die Vertragsverlängerung auch deshalb verdient", betont Sven Mislintat in der Mitteilung des Klubs.

"Überzeugt, dass er Druck ausüben wird"

Allerdings sei die Vertragsverlängerung kein reines Bonbon für den Spieler gewesen, sondern spielen für den Sportdirektor auch fußballerische Überlegungen eine Rolle. "Wir schätzen Hamadis Qualitäten und sind davon überzeugt, dass er Druck auf die Spieler ausüben wird, die in der vergangenen Saison viel Spielzeit hatten", so Mislintat. Unter den Stürmern der Schwaben hatte sich zuletzt der österreichische EURO-Teilnehmer Sasa Kalajdzic als Primus etabliert.

"Konnte dem Team nicht so helfen wie ich wollte"

Al Ghaddioui selbst bedankt sich bei den Verantwortlichen für ihr Vertrauen und hofft es stärker als in seinen bisherigen beiden Spielzeiten in Stuttgart zurückzahlen zu können. "Unsere Mannschaft hat sich in den vergangenen beiden Jahren toll entwickelt. Durch meine Verletzungen konnte ich leider dem Team nicht so helfen wie ich wollte", erklärt das ehemalige Kadermitglied der Nationalmannschaft Marokkos. Al Ghaddioui war 2019 von Jahn Regensburg gekommen, trug anschließend mit 13 Torbeteiligungen seinen Anteil am Aufstieg in die Bundesliga. Dort angekommen stand er bislang nur sechsmal auf dem Platz und wartet auf einen Premierentreffer.

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Lars Pollmann  
13.06.2021