Galt als größtes Talent

Vertrag bei PSG läuft aus: Holt Barca Xavi Simons zurück?

Xavi Simons könnte unter seinem Namensgeber spielen. Foto: Getty Images
Xavi Simons könnte unter seinem Namensgeber spielen. Foto: Getty Images

Der FC Barcelona hat infolge der Installierung von Xavi Hernandez als Cheftrainer den Weg zurück in die Erfolgsspur gefunden und sich so auch für zahlreiche international gefragte Profis wieder interessant gemacht. Es wird spannend zu beobachten sein, welche Kicker die Katalanen im Sommer trotz angespannter Kassenlage unter Vertrag nehmen können. Zum Nulltarif wäre die Rückholaktion von Xavi Simons zu vollziehen.

Das Mittelfeld-Talent hatte Barca 2019 unter einigem Getöse in Richtung von Paris Saint-Germain verlassen, wo es den richtigen Durchbruch bislang nicht schafft. In der laufenden Saison kommt der niederländische Juniorennationalspieler auf sieben Profi-Pflichtspiele. Für das größte Aufsehen sorgte sein Fehlschuss im Coupe de France Anfang März, als mehrere arrivierte Profis nicht zum Elfmeterschießen antreten wollten und der 18-Jährige entscheidend gegen OGC Nizza vergab. Laut eines Berichts der Tageszeitung Le Parisien glaubt PSG weiter an die Qualitäten von Simons und arbeitet daran, ihn zu einer Verlängerung seines Ende Juni auslaufenden Vertrags zu bewegen.

Lotst Raiola das Talent zum Namensgeber?

Wegen seiner geringen Einsatzzeiten seien entsprechende Gespräche aber bisher nicht sonderlich produktiv. Laut des Berichts könnte in dieser Phase der FC Barcelona zuschlagen. Simons würde unter Xavi, nachdem ihn sein Vater nannte, gut ins Konzept der Blaugrana passen, schließlich ist der Klub gewissermaßen zurück zu seinen sportlichen Wurzeln gegangen, die in der berühmten Talentschmiede La Masia jahrelang auch dem Mittelfeld-Talent eingetrichtert wurden. Zudem zeigen die Beispiele Gavi und Nico Gonzalez, dass der Trainer keinerlei Bedenken hat, im Zentrum auf große Talente zu setzen, denen es noch an Erfahrung mangelt. Ein weiterer wichtiger Faktor: Berater Mino Raiola pflegt beste Beziehungen zu Barca-Präsident Joan Laporta, der geräuschvolle Abgang seines Klienten im Jahr 2019 war noch unter anderer Klubführung erfolgt.

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Lars Pollmann  
12.04.2022