Stürmer will zurück ins Mannschaftstraining

Verhandlungstermin steht: Szalai und Mainz vor Gericht

Szalai ist Kapitän der ungarischen Nationalmannschaft. Foto: OZAN KOSE/AFP via Getty Images
Szalai ist Kapitän der ungarischen Nationalmannschaft. Foto: OZAN KOSE/AFP via Getty Images

Dem FSV Mainz 05 stehen weiter unruhige Tage bevor. Infolge der Suspendierung von Adam Szalai und des resultierenden Spieler-Streiks hat am Montag Trainer Achim Beierlorzer seinen Hut nehmen müssen. Der ungarische Stürmer derweil macht seine Ankündigung wahr und zieht vor Gericht.

"Wir werden standhaft bleiben und durchsetzen, dass Adam nächste Woche wieder [am Training, die Red.] teilnehmen darf", äußerte Berater Oliver Fischer vergangene Woche gegenüber der Mainzer Allgemeinen Zeitung. Die Fristsetzung der Spielerseite ließ sich nicht aufrechterhalten. Der Verhandlungstermin vor dem Arbeitsgericht Mainz aber steht. Am 8. Oktober (11:00 Uhr) treffen sich die Parteien, wie eine Sprecherin gegenüber dem SID bestätigt. 

Im DFB-Pokal noch dabei

Szalai will dabei eine Rückkehr ins Training der ersten Mannschaft erwirken, der Verein dürfte auf dem Standpunkt beharren, den vertraglichen Pflichten auch anderweitig nachkommen zu können. Mainz 05 hatte vermeintliche sportliche Gründe für die Suspendierung des Stürmers angegeben, Medienberichte legen jedoch andere Faktoren als wahren Hintergrund nahe. Die Bild-Zeitung berichtete zuletzt, Mainz wolle Szalai vor allem von der Gehaltsliste schaffen. Der Angreifer hatte vor seiner Degradierung im DFB-Pokal noch mitgewirkt. Laut Berater Fischer besteht keinerlei Bereitschaft, den Verein vor Ablauf des bis 2021 gültigen Vertrags zu verlassen.

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Lars Pollmann  
29.09.2020