Neuer Job für den "Titan"?

Verdrängt Kahn PSG-Boss Al-Khelaifi an der ECA-Spitze?

Kahn ist seit Juli 2021 Vorstandsvorsitzender des FC Bayern. Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
Kahn ist seit Juli 2021 Vorstandsvorsitzender des FC Bayern. Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images

Oliver Kahn firmiert seit Juli 2021 als Vorstansvorsitzender des FC Bayern. Zudem ist er Vizepräsident der europäischen Klub-Vereinigung ECA. Dort könnte der Bayern-Boss möglicherweise schon bald Paris Saint-Germains Boss Nasser Al-Khelaifi vom Thron stoßen.

Als Vorstandschef des FC Bayern genießt Oliver Kahn national sowie international hohes Ansehen. Die Sport Bild berichtet deshalb, dass Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, der zugleich als DFL-Aufsichtsratsvorsitzender fungiert, sich wünscht, dass Kahn für den scheidenden Bayern-Finanzvorstand Jan-Christian Dreesen ins DFL-Präsidium einzieht. Kahn soll bislang aber noch zögern.

ECA-Job mit großer Verantwortung verbunden

Und das wohl aus einem guten Grund. Denn der frühere Welttorhüter sitzt im Vorstand der ECA. Und für Watzke dürfte es zur Herausforderung werden, Kahn von der DFL zu überzeugen. Laut Sport Bild aufgrund dessen, weil so mancher Vereinschef in Europa sich wünscht, dass Kahn bei den ECA-Wahlen im September Paris Saint-Germains Chef Nasser Al-Khelaifi als Vorsitzenden ablöst. Kahn könnte es schließlich als Aufgabe ansehen, nicht nur die Interessen der Bundesliga zu vertreten, sondern auch den internationalen Fußball zu retten. Seine Hoffnung könnte lauten: Die Super-League-Initiatoren Real Madrid, FC Barcelona und Juventus zurück ins Boot zu holen, um sich gegen von Staatsfonds geführte Klubs um beispielsweise Paris Saint-Germain (Katar) und Newcastle United (Saudi-Arabien) oder Investoren wie Manchester Citys Besitzer Scheich Mansour bin Zayed Al Nahyan aus Abu Dhabi zur Wehr zu setzen.

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Adrian Kuehnel  
25.01.2023