Jungstar steht stressiges Jahr bevor

Vater Wirtz zitiert Bosz: "Abi wie die Champions League"

Bosz ist die Entwicklung von Wirtz nicht nur auf dem Feld wichtig. Foto: Matthias Hangst/Getty Images
Bosz ist die Entwicklung von Wirtz nicht nur auf dem Feld wichtig. Foto: Matthias Hangst/Getty Images

Bayer Leverkusen hat bisher noch keinen Ersatz für den abgewanderten Nationalspieler Kai Havertz verpflichtet. Ein Profiteur ist Florian Wirtz, der in allen drei Pflichtspielen der Werkself zur Startelf gehörte. Dem 17-Jährigen stehen aber stressige Zeiten bevor, er legt 2021 das Abitur ab.

Vater Hans Joachim Witz ist aber guten Mutes, was die Mehrfachbelastung des talentierten Sohnes angeht. "Wie sich der Verein um die schulische Betreuung kümmert, beruhigt uns sehr. Und Trainer Bosz hat ihm Mut gemacht, die Schule zu beenden", berichtet er gegenüber der Bild-Zeitung. Der niederländische Chefcoach habe "gesagt, dass das Abi für Florian wie die Champions League ist". 

"Keine Sorgen, dass er abhebt"

Für die Eltern stand wohl außer Frage, dass Witz die Schule 'schmeißt' und sich ganz auf die Profikarriere konzentriert. Der Jungstar soll bescheiden und demütig bleiben, so sein Vater. "Bisher haben wir keine Sorgen, dass er abhebt." Dabei hilft demnach auch die ruhige Hand von Bosz, der selbst zwei Söhne hat, die im Profifußball aktiv sind. Dabei ging es für Florian Wirtz eigentlich viel schneller als ursprünglich angedacht war.

"Eigentlich erst im Sommer"

"Eigentlich hätte Florian erst jetzt im Sommer zu den Profis kommen sollen. Durch die Corona-Zeit hatte er die Chance erhalten, sich schon mal bei den Profis unbeschwert zu bewegen", berichtet Hans Joachim Wirtz. Im Mai ließ ihn Bosz dann erstmals in der Bundesliga ran, der 17-Jährige stand gleich in der Startformation. Im Juni folgte sein erstes Tor im Profibereich, ausgerechnet gegen den FC Bayern.

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Lars Pollmann  
29.09.2020