FC-Stürmer in Form

"Es macht mir Spaß" - Uth findet sich unter Baumgart immer besser zurecht

Mark Uth (Foto) hat sich unter Steffen Baumgart weiterentwickelt. Foto: Getty Images.
Mark Uth (Foto) hat sich unter Steffen Baumgart weiterentwickelt. Foto: Getty Images.

Seit Ende November befindet sich Mark Uth in verbesserter Form. Der Stürmer des 1. FC Köln kommt im System von Steffen Baumgart immer besser zurecht, will seine Ausbeute aber noch weiter nach oben schrauben.

15 Bundesligaspiele hat Mark Uth in der laufenden Saison absolviert, verantwortlich war der Angreifer in diesem Zeitraum für drei Tore und zwei Torvorlagen. Einen Großteil seiner direkten Torbeteiligungen sammelte der Offensivmann des 1. FC Köln allerdings in den vergangenen Wochen: Zwischen dem 12. und 18. Spieltag kam Uth fünfmal zum Einsatz und lieferte dabei jeweils zwei Tore und Assists.

Uth: "Steffens Fußball ist anders"

"Es wird besser", sagt Uth gemäß dem Express über seine Form. Ein Grund dafür ist, dass er sich immer besser auf die Spielweise von Steffen Baumgart eingestellt hat: "Steffens Fußball ist anders als das, was ich in den vergangenen Jahren gespielt habe. Wir müssen als Offensivkräfte viel nach hinten arbeiten", wird der 30-Jährige vom Kölner Stadt-Anzeiger zitiert, "ich habe mich mittlerweile daran gewöhnt, es tut mir sehr gut und macht mir Spaß. Das sieht man an den Kilometern, die ich abreiße."

Uth hat den Anspruch, "mehr Scorer-Punkte auf dem Konto zu haben"

Die Weiterentwicklung soll sich bald auch in den Torstatistiken widerspiegeln: "Ich hoffe, wichtig für die Mannschaft zu sein. Wenn ich mal kein Tor oder keine Vorlage mache, probiere ich, irgendwie anders zu helfen. Aber mein Anspruch ist es natürlich, mehr Scorer-Punkte auf dem Konto zu haben", so Uth, der sich dahingehend mehr Druck macht als bei einem Blick auf die Tabelle, in der die Geißböcke den sechsten Platz belegen: "Es ist eine Momentaufnahme. Wir wollen den Weg, den Steffen uns vorgibt, einfach weitergehen. Und wenn wir so weitermachen, dann schauen wir mal, wo wir am Ende landen."

Florian Bajus  
13.01.2022