Innenverteidiger fühlt sich in München wohl

Upamecano: "Nagelsmann hat bei Bayern vieles aus Leipzig umgesetzt - nur besser"

Dayot Upamecano (2. v.l.) ist unter Julian Nagelsmann glücklich. Foto: Getty Images.
Dayot Upamecano (2. v.l.) ist unter Julian Nagelsmann glücklich. Foto: Getty Images.

Gemeinsam mit Julian Nagelsmann ist Dayot Upamecano von RB Leipzig zum FC Bayern gewechselt. Der Innenverteidiger schätzt seinen Cheftrainer, der zahlreiche Elemente aus dem Leipziger Spiel auch in München einbringt.

Im abgelaufenen Transfersommer hat sich der FC Bayern mehrfach bei RB Leipzig bedient. Cheftrainer Julian Nagelsmann, dessen Co-Trainer Xaver Zembrod und Dino Toppmöller, Videoanalyst Benjamin Glück, Innenverteidiger Dayot Upamecano und Mittelfeldspieler Marcel Sabitzer sind vom Cottaweg an die Säbener Straße gewechselt. 

Upamecano: "Ich kannte den Trainer und das war ein Vorteil"

Upamecano hat in der Abwehrzentrale des Rekordmeisters auf Anhieb eine wichtige Rolle eingenommen, spielt meist an der Seite von Niklas Süle und Lucas Hernandez. Der Start in München fiel dem Franzosen insbesondere wegen Nagelsmann leicht: "Zu Beginn bei einem neuen Verein ist es nie einfach. Aber ich kannte den Trainer und das war ein Vorteil. Vieles von dem, was wir in Leipzig gespielt haben, hat er auch bei Bayern umgesetzt - nur besser. Das hat es einfach gemacht", sagt Upamecano im Interview mit Goal

"Mir gefällt, dass ich unter ihm auch Risiko eingehen darf"

Nagelsmann und Upamecano schätzen sich, "wir haben ein sehr gutes Verhältnis", berichtet der Defensivspezialist. "Ich mag Trainer, die Dinge erklären, und er redet viel mit mir. Wenn ich nicht gut war, merkt er das direkt an. Er zeigt mir anhand von Beispielen, wo ich falsche Entscheidungen getroffen habe und wie ich mich besser verhalten hätte. Am meisten imponiert mir, dass er keine Angst hat, Dinge anzusprechen", so Upamecano, der betont: "Als Verteidiger gefällt mir, dass ich unter ihm auch nach vorn spielen und mal ein Risiko eingehen darf. Und wir sind flexibel, was Dreier- oder Viererkette angeht. Das kommt ganz auf den Gegner an." Gelingt es dem 23-Jährigen, seine Schwankungen zu reduzieren, könnte er unter Nagelsmann zum neuen Abwehrchef aufsteigen. 

Florian Bajus  
11.11.2021