Champions League

Zum Start im Bernabeu: Union-Fans mit Stimmungs-Boykott

Zahlreiche Fans von Union sind nach Madrid gereist. Foto: OSCAR DEL POZO/AFP via Getty Images
Zahlreiche Fans von Union sind nach Madrid gereist. Foto: OSCAR DEL POZO/AFP via Getty Images

Union Berlin tritt zum ersten Champions-League-Spiel der Vereinsgeschichte bei Real Madrid an. Doch das Spiel im Estadio Santiago Bernabeu beginnt und im Fanblock der Köpenicker ist es ruhig. Warum?

Rund 4.000 Union-Fans in Madrid dabei

Für Union Berlin ist das Duell mit Real Madrid in der Champions League bislang das größte in der Vereinsgeschichte. Rund 4.000 Fans der Eisernen haben die Reise in die spanische Hauptstadt angetreten, um ihre Mannschaft im Estadio Santiago Bernabeu zu unterstützen.

Gewaltverherrlichende Blockfahne sorgt angeblich für Ärger

Doch nach rund einer Viertelstunde dann der Hinweis von DAZN-Kommentator Uli Hebel: Falls man sich nun wundere, weshalb fast ausschließlich die Fans von Real Madrid zu hören sind, dann aus dem Grund, dass die Union-Anhänger boykottieren. Denn einigen von ihnen sei laut der Presseabteilung der Berliner der Zutritt zum Gästesektor verwehrt worden. Der mutmaßliche Grund: Eine gewaltverherrlichende Blockfahne. Ob dies tatsächlich der Fall ist, ist aktuell ungesichert.

Update: Ab der 25. Minute hallte es dann plötzlich "Eisern Union, Eisern Union ..." aus dem Gästeblock im Estadio Santiago Bernabeu. Der Stimmungs-Boykott der Union-Anhänger ist damit beendet.

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Adrian Kühnel  
20.09.2023