Bayern kämpft

Ungeahnte Probleme im Poker um de Ligt?

De Ligt würde gerne zum FC Bayern wechseln. Foto: MAURICE VAN STEEN/ANP/AFP via Getty Images
De Ligt würde gerne zum FC Bayern wechseln. Foto: MAURICE VAN STEEN/ANP/AFP via Getty Images

Der FC Bayern würde Matthijs de Ligt gerne verpflichten, doch der Transfer-Poker mit Juventus scheint kein einfacher zu sein. Nun könnte das Vorhaben der Münchner möglicherweise vor ein weiteres Problem gestellt werden.

Am Montag war FC Bayerns Sportvorstand Hasan Salihamidzic in Turin zu Gast. Gemeinsam mit Juventus wurde über einen Transfer von Matthijs de Ligt verhandelt. Eine Einigung erzielten die Münchner dabei noch nicht. Laut Sky sei jedoch mit einer Übereinkunft im Bereich der 70 Millionen Euro zu rechnen. Der FC Bayern soll an einer schnellen Lösung arbeiten, um de Ligt schon bald in die Saisonvorbereitung mit einzubeziehen. Und Juventus dürfte dies ebenfalls entgegenkommen, da die 'Alte Dame' die Ablöse in einen Ersatz reinvestieren könnte.

Juventus könnte etwaiger de-Ligt-Nachfolger weggeschnappt werden

Italienischen Medienberichten zufolge lautet der Name des Wunschkandidaten: Kalidou Koulibaly. Das Problem: Der FC Chelsea soll im Werben um den Innenverteidiger der SSC Neapel nun ernst machen. Laut The Athletic seien die Londoner bereit, rund 40 Millionen Euro für den Senegalesen zu bieten. Eine Einigung könnte bevorstehen, Juventus somit ein potenzieller de-Ligt-Nachfolger weggeschnappt werden. Wen die Turiner ansonsten noch auf dem Wunschzettel stehen haben, ist unklar. Für den Fall, dass Koulibaly zeitnah vom Markt ist, Juventus daher weiter nach einem Ersatz Ausschau halten müsste, ist nicht auszuschließen, dass sich der de-Ligt-Poker mit dem FC Bayern noch etwas hinziehen wird.

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Adrian Kuehnel  
12.07.2022