HSV-Keeper

Ulreich: "Viele Leute glauben, die zweite Liga sei einfach"

Ulreich ist seit knapp drei Monaten beim HSV. Foto: Imago
Ulreich ist seit knapp drei Monaten beim HSV. Foto: Imago

Sven Ulreich ist Anfang Oktober als großer Hoffnungsträger zum Hamburger SV gekommen. Der Routinier soll als starker Rückhalt für den ersehnten Aufstieg sorgen. Bislang liegt der HSV auf Kurs, wobei der Keeper noch nicht in Topform scheint.

"Ich fühle mich wohl hier, zudem haben wir einen guten Start hingelegt und in den ersten Wochen gut performt, bis auf ein, zwei kleinere Ausrutscher", sagt er gegenüber der Hamburger MOPO. Gemeint sind wohl Ausrutscher mit dem Team, das gleiche könnte Ulreich aber auch über die eigene Leistung sagen. Kleinere Unsicherheiten und vereinzelte Schnitzer trüben den Gesamteindruck bislang. Mit der bisweilen heftigen Reaktion des Umfelds kommt der Ex-Nationalspieler aber gut klar.

"Jeder Punkt ist hart erkämpft und viel Arbeit"

"Ich habe in Stuttgart und München gespielt, da ging das auch immer sehr schnell. Klar ist es so, dass die Medien auch was schreiben müssen und nach den letzten Jahren da eher zur Kritik neigen", zeigt Ulreich Verständnis. Grundsätzlich sei das wichtigste, dass die Mannschaft mit sich selbst im reinen sein könne. "Viele Leute glauben, die zweite Liga sei einfach. Aber jeder Punkt ist hart erkämpft und viel Arbeit", erklärt Ulreich.

"Jeder Einzelne noch mehr Verantwortung übernehmen"

Fürs Kalenderjahr 2021 hofft er natürlich auf den Aufstieg, zuvor nicht zuletzt auf mehr defensive Stabilität. "Da kann jeder Einzelne noch mehr Verantwortung übernehmen für die Situation. Wir sind auf einem guten Weg, stehen in den letzten Wochen kompakter", sagt Ulreich. Der HSV hat bereits 17 Gegentore kassiert, 13 davon mit dem Neuzugang zwischen den Pfosten. Bei drei von elf Einsätzen blieb die Weste weiß. So soll es auch am Sonntag gegen Jahn Regensburg weitergehen.

 

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Lars Pollmann  
01.01.2021