Offenbar kein UCL-Ausschluss möglich

Medien: UEFA und FIFA vor Gericht gegen Super League chancenlos

Laporta, Perez und Agnelli bleiben bei ihrem Super-League-Vorhaben.
Laporta, Perez und Agnelli bleiben bei ihrem Super-League-Vorhaben. Fotomontage: Imago/fussball.news

Der FC Barcelona, Real Madrid und Juventus Turin sehen im Projekt einer europäischen Super League weiterhin Zukunft. Die UEFA hingegen kündigte unlängst an, mit rechtlichen Schritten entgegenzuwirken. Ein angebliches Justiz-Urteil hingegen gibt den Super-League-Klubs Recht.

Wie die italienischen Zeitung La Repubblica vergangene Woche berichtete, hatte die UEFA vor, mit dem FC Barcelona, Real Madrid und Juventus Turin die verbliebenen Super-League-Klubs aus der Champions League zu verbannen. Bereits zu diesem Zeitpunkt sollen die drei Teams geplant haben, ein mögliches Urteil beim CAS anzufechten. Doch dies wird offenbar gar nicht nötig sein.

Offenbar kein UCL-Ausschluss möglich

Denn wie der spanische Hörfunksender Cadena SER vermeldet, habe das Schweizer Justizministerium sowohl der UEFA als auch der FIFA offiziell mitgeteilt, dass sie die Super-League-Klubs nicht sanktionieren können. Daher können scheinbar keine rechtlichen Schritte gegen die beteiligten Vereine eingeleitet werden, was bedeute, dass die angedrohten Maßnahmen gegen den FC Barcelona, Real Madrid und Juventus Turin und das Risiko, sie von der nächsten Champions League auszuschließen, in keiner Weise eintreten können.

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Adrian Kuehnel  
07.06.2021