Werder-Legende zuversichtlich

"Überregionale Kompetenz" und "eine starke Frau" - Lemke hofft auf Besserungen

Willi Lemke trägt seinen Verein Werder Bremen immer noch im Herzen.
Willi Lemke trägt seinen Verein Werder Bremen immer noch im Herzen. (Foto: imago)

Am Montag wurde bei Werder Bremen bekanntgegeben, dass sich der Aufsichtsrat, bestehend aus Marco Bode, Andreas Hoetzel, Thomas Krohne und Kurt Zech, aufgrund der Krise nicht zur Wiederwahl stellen wird. Ein Neuanfang soll her. Willi Lemke, ehemaliger Aufsichtsratsvorsitzender der Grün-Weißen, begrüßte diesen Schritt und äußerte gleichmal ein paar Ideen zur Neubesetzung.

Bis September dieses Jahres wird das aktuelle Aufsichtsrats-Quartett noch im Amt bleiben, dann wird eine neue Besetzung gewählt werden müssen. Klub-Legende Lemke sagte laut Bild zum Paukenschlag: "So wie bisher ging es nicht weiter. Nach dem Abstieg war es angebracht, Konsequenzen zu ziehen. Ein weiteres Mal 'Weiter so!' wäre nicht zu vermitteln gewesen."

Höhere Kompetenz im Finanz-Bereich?!

Der 74-Jährige, der selbst 35 Jahre lang in unterschiedlichsten Funktionen das Sagen bei Werder Bremen hatte, hegte auch schon genaue Vorstellungen, wie es am Osterdeich weitergehen könnte: "Ich erhoffe mir im neuen Aufsichtsrat hohe Kompetenz, insbesondere im Finanz-Bereich. Wünschenswert wäre es aber auch, wenn wir für den Neubeginn überregionale Kompetenz, und wenn möglich, auch eine starke Frau gewinnen könnten." Die Zukunft wird zeigen, was sich davon bei Werder umsetzen lässt.

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Tom Jacob  
31.05.2021