Gladbach-Youngsters

Überfordert gegen Diaby und Co.: Hütter nimmt Scally und Netz in Schutz

Nicht sein bester Auftritt: Joe Scally (r.) verließ den Platz mit gesenktem Kopf.
Nicht sein bester Auftritt: Joe Scally (r.) verließ den Platz mit gesenktem Kopf. (Foto: imago)

Mit den schnellen Flügelspielern Moussa Diaby, Jeremie Frimpong und Paulinho von Bayer 04 Leverkusen kamen die Außenverteidiger von Borussia Mönchengladbach bei der 0:4-Niederlage überhaupt nicht klar. Vom Trainer Adi Hütter gab es dennoch aufmunternde Worte.

Die Geschwindigkeitsdefizite auf den Außenbahnen waren ein Grund für die deutliche Pleite (fussball.news berichtete). „Dass Leverkusen speziell auf der rechten Seite mit Frimpong und Diaby zwei wirklich außergewöhnlich schnelle Spieler hat, ist in der Bundesliga möglicherweise einzigartig“, kommentiere Hütter die Stärke der Werkself. Zwar habe der FC Bayern München eine Woche zuvor auch schnelle Spieler dabei gehabt, doch beim 1:1 hatten die Gladbacher das im Kollektiv besser gelöst. „Da waren wir einfach griffiger und giftiger in den Zweikämpfen“, erinnerte sich der 51-Jährige.

„Teil unseres Weges, junge Spieler einzubauen“

Für Joe Scally, der den Vorzug in der Startelf bekam, und für den eingewechselten Luca Netz (beide 18 Jahre jung), der sein Debüt im Trikot von Borussia Mönchengladbach feierte, diente der Tag zum Erfahrung sammeln. „Es ist ja ein Teil unseres Weges, junge Spieler in unser Spiel einzubauen“, bekräftigte Hütter seine Personal-Entscheidungen. Laut des Österreichers sei es „eine der schwierigsten Aufgaben, gegen Diaby zu spielen“. Aus Hütters Sicht haben das seine Schützlinge „trotzdem richtig gut gemacht“, auch wenn sie sich nicht gern an das Spiel zurückerinnern werden.

Profile picture for user Tom Jacob
Tom Jacob  
23.08.2021