Vertrag in Aue läuft aus

U21-Debütant Krüger in Köln auf dem Zettel?

Krüger (l.) beging sein U21-Debüt mit einem Treffer. Foto: Imago
Krüger (l.) beging sein U21-Debüt mit einem Treffer. Foto: Imago

Eine Woche vor dem Start in die Pflichtspiel-Saison bleibt die Arbeit von Horst Heldt unvollendet. Nachdem sich die Verpflichtung von Streli Mamba zerschlagen hat und der 1.FC Nürnberg bei Robin Hack keine Gesprächsbereitschaft zeigt, rückt womöglich Florian Krüger in den Fokus.

Der Express bringt den Angreifer von Erzgebirge Aue beim FC ins Spiel. Bei den Veilchen steht der frischgebackene U21-Nationalspieler, dem gegen Moldau gleich nach der Einwechslung ein Premieren-Treffer gelang, nur bis Ende der neuen Saison unter Vertrag. Die Erzgebirger müssten demnach an einen Verkauf denken, um eine Ablöse zu kassieren. "Wenn sich die Tür öffnet, will ich die Chance nutzen", zitiert das Boulevardblatt Krüger selbst zu seinen Ambitionen, in die Bundesliga zu wechseln. Der 21-Jährige entstammt der Knappenschmiede des FC Schalke 04, schoss sich schon 2015 ins kollektive Gedächtnis des 1.FC Köln.

16 Scorerpunkte in Liga zwei

Seinerzeit erzielte er bei einem 6:0 der Königsblauen gegen die Geißböcke alleine fünf Treffer. Den Durchbruch im Profibereich schaffte Krüger allerdings erst in der vergangenen Saison bei Aue. Bei sieben Toren und neun Vorlagen in der 2. Bundesliga zeigte er nicht nur seine Effizienz, sondern auch eine wertvolle Vielseitigkeit. So kann Krüger als alleinige Spitze agieren, aber auch um einen Angreifer herum spielen. In Köln ist, Verbleib vorausgesetzt, Jhon Cordoba als 'Neuner' gesetzt. Krüger könnte ihn bedienen und als Nachfolger des Kolumbianers aufgebaut werden. So denn tatsächliches Interesse besteht. Dabei bleibt der Bericht des Express freilich ziemlich vage.

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Lars Pollmann  
06.09.2020