Aue-Stürmer mit perfektem Einstand

U21-Debütant Krüger happy, aber: "Hätten noch ein paar mehr Tore schießen können"

Florian Krüger (r.) grinste nach seinem Debüt bei der U21-Auswahl bis über beide Ohren. Trainer Stefan Kuntz gratulierte ihm als erstes.
Florian Krüger (r.) grinste nach seinem Debüt bei der U21-Auswahl bis über beide Ohren. Trainer Stefan Kuntz gratulierte ihm als erstes. (Foto: imago)

Mit 4:1 hatte am gestrigen Donnerstag die deutsche U21-Auswahl gegen Moldawien gewonnen. Debütant Florian Krüger verriet, warum das Team so torhungrig war und worauf es am Dienstag gegen Belgien ankommt.

Die Nacht von Donnerstag zu Freitag war eine kurze für Krüger. "Nach Abendspielen brauche ich immer ein wenig länger, um einzuschlafen. Auch dieses Mal hab ich eine Weile gebraucht, aber in diesem Fall kann ich das ganz gut verkraften", erzählte und grinste der Stürmer des FC Erzgebirge Aue, der in der U21-Nationalmannschaft sein Debüt feierte und gleich mit dem ersten Ballkontakt nach seiner Einwechslung zum zwischenzeitlichen 4:0 (79.) traf. Viele Glückwünsche hatten den 21-Jährigen aus dem Familienkreis, von Freunden und Mitspielern erreicht. Trainer Stefan Kuntz war der erste, der ihm zum gelungenen Einstand gratulierte. "Er hat mich als erstes beglückwünscht und sich sehr für mich gefreut", so Krüger stolz.

Gegen Belgien: "Wir werden alles reinhauen"

Durch den Erfolg hat sich das U21-Team von Deutschland an die Tabellenspitze der Gruppe I in der EM-Qualifikation gesetzt. "Wir wollten gewinnen, um als Tabellenführer nach Belgien zu reisen. Demnach haben wir unsere Aufgabe erfüllt", sagte der Angreifer des FC Erzgebirge Aue zufrieden. Dennoch meinte er: "Wir hätten noch ein paar mehr Tore schießen können." Genau das war nämlich Schwerpunkt in den Tagen zuvor. "Wir hatten viel Abschlüsse trainiert, das hat sich ausgezahlt", so Krüger. Gegen Belgien weiß der Blondschopf aber, dass es wahrscheinlich weniger Tormöglichkeiten geben wird, deshalb ist die Chancenverwertung dort umso wichtiger. "Wir werden alles reinhauen", soll auch im Nachbarland ein Sieg her. Für Krüger persönlich gilt abzuwarten, ob er wieder angreifen darf. "Wenn ja, dann werde ich versuchen, der Mannschaft zu helfen und mich so gut es geht präsentieren", erzählte der Mittelstürmer. Vielleicht auch wieder mit einem Tor.

 

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Tom Jacob  
04.09.2020