Ging um 1,5 Mio. Euro

TV-Gelder: VfB hoffte auf HSV-Aufstieg in der Relegation

Stuttgart hätte bei Aufstieg des HSV mehr Geld kassiert. Foto: Getty Images
Stuttgart hätte bei Aufstieg des HSV mehr Geld kassiert. Foto: Getty Images

Die Protagonisten beim VfB Stuttgart dürften am Donnerstag und Montag heilfroh gewesen sein, sich die Relegationsspiele zur Bundesliga an Fernsehgeräten anschauen zu können. Die Schwaben waren den Nachsitz-Partien in quasi letzter Sekunde entronnen und schafften im Saisonfinale den direkten Klassenerhalt. Dennoch ging es bei den Spielen zwischen dem Hamburger SV und Hertha BSC auch für den VfB um etwas.

Da der letzte Teilnehmerplatz im Oberhaus ausgespielt wurde, stand bis Montagabend auch noch nicht fest, wie die TV-Gelder in der Bundesliga verteilt werden. Der komplizierte Schlüssel beinhaltet unter anderem eine Leistungskomponente, in die etwa das Abschneiden in den vergangenen fünf beziehungsweise zehn Jahren einfließt. Der VfB hätte dadurch vom Aufstieg des HSV profitiert, der seit 2018 in der 2. Bundesliga spielt. Laut eines Berichts der Stuttgarter Nachrichten ging es für die Schwaben nach internen Berechnungen um immerhin 1,5 Millionen Euro.

VfB kalkuliert mit 43 Millionen Euro

Bei der Frage nach den Auf- und Absteigern hat der VfB dieses Jahr insgesamt kein Glück gehabt. Stuttgart lag in der abgelaufenen Saison in der Fünfjahreswertung vor Arminia Bielefeld und der SpVgg Greuther Fürth, beide Klubs sind bald wieder Zweitligisten. Aus dem Unterhaus steigen hingegen der FC Schalke 04 und Werder Bremen auf, die sich in der TV-Tabelle vor dem VfB einreihen. Der Lokalzeitung zufolge kalkulieren die Verantwortlichen mit Rang 15 in der Vermarktungstabelle und Erlösen von rund 43 Millionen Euro. Gegenüber der gerade beendeten Saison stelle dies ein Minus von circa 4 Millionen Euro dar.

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Lars Pollmann  
25.05.2022