Wirrwarr um die 1. Runde

Türkgücü-Präsident erklärt späte Pokalklage

Türkgücü München hat für einen Aufreger gesorgt.
Türkgücü München hat für einen Aufreger gesorgt. Foto: Getty Images

Mit einer erfolgreichen Klage kippte Türkgücü München die Erstrundenpartie zwischen dem 1. FC Schweinfurt und dem FC Schalke 04. Präsident Hasan Kiran begründete nun diesen Schritt.

Hasan Kiran weigerte sich dabei, bei der Klage gegen die Erstrundenpartie im DFB-Pokal zwischen dem 1. FC Schweinfurt und Schalke 04 von einer Trickserei zu sprechen. "Ich habe Präsident Rainer Koch geschrieben, dass wir uns alle an die belegbaren Fakten halten sollten. Ich kann auch eine schützende Haltung gegenüber Schweinfurt nicht nachvollziehen, zumal ihm alle Fakten vorliegen", erklärte der Präsident bei Bild.

Kiran begründet Klage

Türkgücü München habe nicht früher klagen können: "Der BFV hat sich sehr lange Zeit gelassen mit der Meldung des bayerischen DFB-Pokal-Teilnehmers, bis zum 5. September. Erst als dieser feststand konnten wir Einspruch einlegen." Der frischgebackene Drittligist habe diese "späte Spielabsage" nicht verschuldet: "Gegen was hätten wir vorher Einspruch einlegen sollen? Gegen eine Absicht des Verbandes? Jedes Gericht hätte uns zurecht ausgelacht."

"Geschmäckle" nach Satzungsanpassung

Erst wenige Tage vor der Meldung von Schweinfurt sei die Spielordnung erneut geändert worden: "Der BFV hat genau den Baustein aus der Satzungsanpassung vom Mai 2020 entfernt, welcher uns zum DFB-Pokal-Teilnehmer macht." Der Schwabe würde von einem "Geschmäckle" sprechen.

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Christopher Michel  
15.09.2020